Weihnachtliches Konzert in der Nideggener Pfarrkirche

„O du fröhliche“ in sieben Varianten: Sanfte, aber auch intensive Orgelklänge

Zu einem weihnachtlichen Orgelkonzert hatte die Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Nideggen eingeladen. Drei Kirchenmusiker gestalteten einen harmonischen Nachmittag, der über Wortbeiträge des Schriftstellers Hans-Dieter Hüsch ergänzt wurde.

Tannenbäume und Lichterketten verzierten den Altar – die kirchliche Weihnachtszeit endet erst Anfang Februar. Zu Gast in der Nideggener Pfarrkirche, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde und Johannes dem Täufer geweiht ist, waren am Sonntag rund 70 Besucher. An der Fasenorgel wechselten sich die Organisten Andreas Rosenberger aus Köln, Jutta Thommes aus Trier und Kerstin Kreitz aus Nideggen ab und spielten sowohl klassische Stücke als auch Weihnachtslieder. Letztere beiden stellten auch im Laufe des Konzerts ihr gesangliches Können unter Beweis.

Das Konzert begann mit den Stücken „Passacaglia“ in d-moll von Dietrich Buxtehude und „Adeste Fidelis“ von Jeanne-Marie Demessieux. Sanfte, aber auch intensive Orgelklänge erfüllten den Raum, in dem eine andächtige Atmosphäre herrschte. Die Weihnachtslieder „Zu Betlehem geboren“ und „O du fröhliche“, welches in gleich sieben verschiedenen Variationen gespielt wurde, führten zu ergreifend-festlichen Momenten.
Gemeinsam zu hören waren die drei Musiker bei Joseph Rheinbergers Arrangement „Puer Natus in Betlehem“. Kerstin Kreitz (Sopran) und Jutta Thommes (Alt) begleiteten mit kräftigen, mitreißenden Stimmen das virtuose Orgelspiel von Andreas Rosenberger.
Ergänzt wurden die klanglichen Darbietungen von gesprochenen Weihnachtspsalmen und Texten von Hans-Dieter Hüsch, die sich insbesondere um das Thema Schutzengel drehten.

(nie)
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