Düren: Von „Nussknacker“ bis „Schwanensee“: Bühnentanz in Perfektion

Düren: Von „Nussknacker“ bis „Schwanensee“: Bühnentanz in Perfektion

Die vollendete Kunst des Bühnentanzes konnten am Neujahrstag viele Zuschauer bei einer Aufführung im Haus der Stadt erleben. Nach bereits vier erfolgreichen Tourneen durch ganz Deutschland in den letzten zehn Jahren begeisterte das russische Nationalballett jetzt auch im Rahmen einer festlichen Gala mit sämtlichen großen Stücken der Ballettgeschichte.

Das Team besteht aus über 50 Tänzerinnen und Tänzern, die allesamt aus den renommiertesten Ballettschulen Russlands stammen. Sie überzeugten mit überragenden tänzerischen Leistungen. Die russische Tradition lebte auf durch die Solisten der berühmtesten akademischen Theater Russlands wie beispielsweise Moskau, St. Petersburg, Kiew oder Jekaterinburg.

Im Fokus des russischen Nationalballetts steht ein in sich geschlossenes Gesamtbild, das eine in Perfektion eingeübte und präzise Tanztechnik erfordert. Dass das Ensemble durchweg von Harmonie geprägt ist, konnten die Zuschauer auch in der Aufführung am Neujahrstag in Düren erkennen.

Nachdem der Vorhang gefallen war, wurde die festliche Gala mit dem Stück „Pas de Quatre“ eröffnet und die Zuschauer auf den tänzerischen Leckerbissen, der noch folgen sollte, eingestimmt. Den tänzerischen Hochgenuss zeigte das Ensemble mit dem russischen Tanz aus Tschaikowskys berühmtem Stück „Der Nussknacker“, gefolgt von einem Adagio aus „Schwanensee“. Anschließend ließen sich die Besucher der Gala mit Szenen aus „Carmen“ oder „le bourgeois“ begeistern.

Im zweiten Teil des Abends trumpften die Tänzerinnen mit Stücken aus „Dornröschen“, „Schrei“ oder dem „Sterbenden Schwan“ auf und versetzten das Publikum in Hochstimmung. Den Abschluss der Aufführung bildete schließlich die Grand Pas aus „Don Quichotte“.

(wam)
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