Düren: Volleyball Pokalviertelfinale: Die zweite Chance

Düren: Volleyball Pokalviertelfinale: Die zweite Chance

Was sagt der Trainer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren zur morgigen Pflichtspiel-Aufgabe? „Wir haben gegen den VfB unsere zweite Chance. Wir wollen versuchen, sie zu nutzen.“ Die zweite Chance liegt im Pokal. Morgen steht am Bodensee das Viertelfinale zwischen den „Häflern“ und den Rheinländern an. Die haben in Friedrichshafen noch nie gewonnen.

Dementsprechend schwer ist die Aufgabenstellung. Zumal am Mittwoch vergangener Woche Friedrichshafen dem Team von der Rur in der Arena Kreis Düren eine Lektion in Sachen Aufschlagdominanz und Blockstärke gegeben hat. Düren kassierte bekanntlich eine auch nach Sätzen deutliche 0:3-Niederlage, die erste Verlustpartie in der Saison. Und weil auch am Samstag die Partie beim TV Ingersoll Bühl verloren ging, droht morgen die dritte Verlustpartie in Folge.

Doch davon wollen die Dürener noch nichts wissen. „Friedrichshafen hat meiner Meinung nach bei uns optimal aufgeschlagen. Auch wenn sie in eigener Halle normalerweise noch druckvoller aufschlagen, müssen sie diese Dominanz erst einmal wieder hinbekommen“, hofft Mücke, dass die Hausherren vielleicht doch ein wenig schwächeln.

Selbst wenn Dürens Annahme sicher steht, müssten die Angreifer dann noch den VfB-Block überwinden, doch: „Max Günthör und seine Mitstreiter sind mit die schnellsten Blockspieler in der Liga, wenn nicht gar die schnellsten.“ Stellst sich also die Frage: Welcher Dürener Steller soll die vielleicht nicht optimale Annahmen in perfekte Zuspiele umsetzen? „Ob Evan Barry oder Ciaran McGovern spielt, weiß ich noch nicht. Wir haben zwei gute, unterschiedlich agierende Zuspieler. Ich entscheide mich vor Ort“, sagt Mücke. Elf Spieler begeben sich am Dienstag auf die Reise in den Süden. Schüler Dennis Barthel bleibt an der Rur, Annahmespieler AJ Nally fährt mit, wieder aber weiter nicht eingesetzt.