Obermaubach/Nürburgring: VLN-Rennserie: Benedikt Gentgen übernimmt Führung

Obermaubach/Nürburgring : VLN-Rennserie: Benedikt Gentgen übernimmt Führung

Der Rennfahrer Benedikt Gentgen aus Obermaubach führt zur Hälfte der Saison der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring die Fahrerwertung an. Den Platz an der Sonne hat der 20-Jährige nach dem vergangenen Wochenende übernommen.

Gentgen und sein Aachener Team FEV-Racing landeten beim Sechs-Stunden-Rennen auf dem zweiten Platz. Das erste Rennen nach der Sommerpause ist — abgesehen vom 24-Stunden-Rennen — der Höhepunkt der Saison. Es dauert zwei Stunden länger als die üblichen Wettläufe. Das FEV-Racing-Team fährt mit einem 350-PS-starken Seat Leon. In der Einheitsklasse TCR haben alle Autos der verschiedenen Aussteller die gleiche Ausstattung.

„Das Rennen ist sehr, sehr gut gelaufen. Nach der Qualifikation haben wir noch auf Platz vier gelegen“, berichtete Gentgen. „Die Konkurrenz war bei dem Sechs-Stunden-Rennen auch stärker als sonst. Deswegen finde ich unsere Leistung umso beachtlicher.“

Gentgen fuhr an erster und vierter (und letzter) Stelle des Rennens. Zwischendrin setzte sich erstmals mit Dr. Martin Pischinger ein Geschäftsführer des Aachener Unternehmens für Motorentechnik ans Steuer.

Noch vier Rennen

In der Langstreckenmeisterschaft stehen noch vier Läufe aus. In den ersten fünf Rennen landete Gentgen mit seinem Team inklusive dem jüngsten Lauf drei Mal auf dem Podest, davon ein Mal ganz vorne. Gleich das erste Saisonrennen im März hatte Gentgen von der Pole Position aus gewonnen.

Beim dritten Rennen ging das Team nicht an den Start, weil es am Freitag vor dem Rennen einen technischen Defekt festgestellt hatte — auch Arbeiten bis 5 Uhr morgens machten den Seat nicht mehr fahrtüchtig.

(cro)