„Planet Jazz Club Düren“: Virtuos und ungeheuer ausdrucksstark

„Planet Jazz Club Düren“ : Virtuos und ungeheuer ausdrucksstark

Nachdem die Zusammenarbeit im neuen „Planet Jazz Club Düren“ schon bei den Jazztagen im Sommer gut funktioniert hat, soll jetzt auch die Reihe anspruchsvoller Jazzkonzerte, die „Planet Jazz“ früher alleine verantwortet hat, unter dem Dach des neuen Vereins fortgesetzt werden.

Der erste Musikabend nach der Fusion von „Planet Jazz“ und dem „Dürener Jazzclub“ findet am morgigen Mittwoch, 24. Oktober, statt. Und mit dem US-amerikanischen Pianisten Jeb Patton kommt ein echter Könner seines Fachs nach Düren.

Beschrieben als „junges Phänomen am Klavier“ und „absolut großartig“, hat sich Patton einen guten Ruf in der internationalen Jazz-Szene erworben. Er schloss sein Studium als Bachelor of Arts und Sciences mit einem Magister in Musik an der Duke-University ab. Als Mitglied des „Duke Jazz Ensembles“ unter der Leitung von Paul Jeffrey trat er mit mehr als 60 professionellen Jazzkünstlern auf, darunter 48 Musiker aus New York und mehr als zwölf international bekannte Künstler aus Italien, Monaco und Portugal. Patton studierte bei Sir Roland Hanna und Jimmy Heath und gewann den „Louis Armstrong Award für Komposition“.

Eigenes Trio

Seitdem hat Patton mit den „Heath Brothers“ und dem „Jimmy-Heath-Generations-Quintet“ in den Vereinigten Staaten und im Ausland getourt und trat in Theatern, Konzerthallen, Clubs und bei Festivals auf. Seit er 1996 nach New York zog, spielte er unter anderem auch mit Charles McPherson, George Coleman, Jon Faddis, der „Carnegie Hall Jazz Band“, Jessye Norman, Frank Wess, Lew Tabackin sowie natürlich mit seinem eigenen Trio. Auch in Düren wird der Pianist von

Martin Gjakonowski am Bass und Hendrik Smock am Schlagzeug begleitet.Dabei besticht Patton vor allem mit seiner großen Virtuosität, einer beeindruckenden Technik und enormen Ausdrucksstärke. Die Zuschauer werden bei den Konzerten von Pattons ganz eigenen Interpretationen immer wieder neu überrascht.

Zu wichtigen Festivalauftritten in Pattons Karriere gehören das „New Orleans Jazz und Heritage“, das „Newport-Festival“, aber auch das „Baden-Baden Festival“ und das finnische „Pori Festival“.

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