Niederzier: Vier Gelenkbusse nachts total ausgebrannt

Niederzier: Vier Gelenkbusse nachts total ausgebrannt

Vier Gelenkbusse sind in der Nacht zu Dienstag auf einem Firmengelände in Huchem-Stammeln vollständig ausgebrannt. Der Schaden wird von der Polizei auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt.

Am Dienstagmorgen haben die Brandsachverständigen ihre Arbeit aufgenommen, um die Brandursache zu klären.

Von der B 56 aus hatte eine Funkstreifenbesatzung der Polizei gegen 1.40 Uhr den Feuerschein in dem Gewerbegebiet in Huchem-Stammeln bemerkt. Die Gelenkbusse, die auf einem Areal in der Neuen Straße über Nacht abgestellt worden waren, brannten da bereits lichterloh.

Die Feuerwehr, die mit mehreren Löschzügen zu dem Betriebsgelände angerückt war, konnte nicht mehr verhindern, dass die Busse komplett ausbrannten. Von den Sitzen bis zum Lenkrad wurde alles zerstört. Nur noch das Gerüst der Fahrzeuge aus Metall blieb übrig.

Angaben zur Brandursache konnte die Polizei am Dienstag noch nicht machen. Polizeipressesprecher Ralf Meurer sagte: „Die Brandsachverständigen sind vor Ort. Solche Busse stecken natürlich voller Technik. Hinzu kommen die Tanks, oft voller Kraftstoff. Da kann die Ursachenermittlung auch schon mal zwei bis drei Tage dauern.”

Der betroffene Busunternehmer, der in Niederzier und Jülich angesiedelt ist, wollte sich am Dienstag auf Anfrage der „DN” nicht zu dem Vorfall äußern. Sein Unternehmen bedient unter anderem auch Linien der Dürener Kreisbahn. Zu Ausfällen im Linienverkehr kam es Dienstagmorgen allerdings nicht, wie Guido Emunds von der DKB versicherte: „Wir hatten ausreichend Busse in Reserve.”

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