Merzenich: Vielfache Blutspender aus Merzenich geehrt

Merzenich: Vielfache Blutspender aus Merzenich geehrt

Bürgermeister Peter Harzheim würdigte seine Ehrengäste: „Sie sind als Blutspender mehr als Ehrenamtler, Sie sind Menschen, die mit ihrem Lebenssaft, dem Blut, Menschenleben retten.“ Dieser Vorgang sei anonym, denn die Empfänger seien den Spendern nicht bekannt.

Elfriede Kempkes, Beauftragte im Blutspendedienst des Kreises, hatte Informationen parat. „Blut kann, wahrscheinlich bis in alle Zukunft nicht“, erklärte sie, „nicht künstlich hergestellt werden.“ Krebskranke brauchen Blut bei der Chemotherapie, bei Herzoperationen werden zwischen 20 und 40 Liter Blut gebraucht. Frühchen brauchen Blut und Unfallopfer sind auf die Blutspenden angewiesen.

Elfriede Kempkes bedankte sich im Namen aller Empfänger, begleitet von dem Appell, „bei der Stange zu bleiben“, und in der Hoffnung, dass sich wieder mehr Menschen zum Blutspenden bereit erklären mögen. Bürgermeister Peter Harzheim, assistiert von seiner Mitarbeiterin Beate Schauf, und Elfriede Kempkes nahmen die Ehrungen vor.

Bis 100 Mal

Für 25 Blutspenden wurden ausgezeichnet: Thomas Brinkmann, Markus Hägerbäumer, Wolfgang Müllenmeister und Claudia Vanselow. Gisela Maria Theisen kann auf 50-maliges Blutspenden zurückschauen. Gar 100 Mal ließ Jürgen Eskens seinen Lebenssaft fließen.

Ausgezeichnet wurden die Blutspender mit Urkunde, Anstecknadel oder Anhänger in Gold, teilweise mit Brillanten besetzt, einer Info-Broschüre und kleinen Präsenten.

(bel)
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