Inden: Viel Spaß bei ersten Kurven auf dem See

Inden: Viel Spaß bei ersten Kurven auf dem See

„Segler Ahoi” hieß es jetzt am Lucherberger See. Nachwuchssegler wagten sich erstmals mit den Optimisten auf den See hinaus. „Papi, ich möchte Seeräuber werden!” Nahezu jedes Kind träumt davon, einmal die Segel zu hissen und Neuland erkunden zu dürfen. Dieser Wunsch ging für sieben Jungen im Alter von sieben bis vierzehn Jahren in Erfüllung.

Im Rahmen einer Segelwoche, die alljährlich vom Segelverein Lucherberg (SVL) angeboten wird, wagten sich die Nachwuchssegler erstmals auf den See hinaus.

Ein Sprung ins kalte Wasser war das Segeln dabei selten. Denn mit den Optimisten und den Lasern, den olympischen Jugendbooten, gelang die Halse und Wende - ohne längeren Theorieunterricht vorab. „Und falls das Boot doch einmal im Wind stehen bleibt, merken wir uns, wie wir das beim nächste Mal verhindern”, so der siebenjährige Elias. Dass man am schnellsten vor Ort lernt, weiß auch Rudi Schubert, langjähriger Betreuer der Segelwoche. Mit seiner Leidenschaft fürs Segeln steckte der 66-Jährige die Jugendlichen an, die darauf brannten, nach einer kurzen Kontenübung im Vereinsheim aufs Wasser zu dürfen.

Obwohl der Lucherberger See mit seinen 56 Hektar als Segelrevier recht klein erscheinen mag, war es nie langweilig: Der Wind änderte ständig Richtung und Stärke. Damit die Kinder jedoch nicht auf dem See von einer Böe überrascht wurden, bereitete Rudi Schubert sie gezielt vor. So mussten die Teilnehmer Gegenstände auf dem offenen Wasser einsammeln oder das bewusst gekenterte Boot wieder aufrichten und so manche Boje retten.

Trotz der anstehenden Prüfung am Ende der Woche, nach der die Jungen ihren ersten Segelschein in den Händen halten, kam der Spaß somit nicht zu kurz.

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