VfVuJ Winden II unterliegt im „Spiel der Woche“

Spiel der Woche : SG Nordeifel behält die Spielkontrolle

Im „Spiel der Woche“ setzte sich in der Fußball-Kreisliga B3 die SG Nordeifel beim VfVuJ Winden II mit 4:2 durch. „Wir hatten nie Zugriff auf das Spiel und waren heute einfach nicht da“, analysierte Windens Coach Jan-Marc Jörres.

Nicht da war übrigens auch der angesetzte Schiedsrichter, sodass Zuschauer Cedric Schumacher, ein ehemaliger Schiedsrichter und Ex-Schützling von Jörres, einspringen musste. Beide Trainer attestierten dem Referee eine sehr gute Leistung.

Mann des Tages war aber Nordeifels Felix John, dem drei Treffer gelangen. Nach sieben Minuten  erzielte er das erste Tor. Winden wurde nach einer eigenen Ecke ausgekontert. Die Hintermannschaft konnte John nicht mehr stoppen, der im Sprint auch noch erkannte, dass Windens Keeper Morttha A Adb Alkheder zu weit vor dem Tor stand.

Nach 20 Minuten berappelte Winden sich und prüfte Nordeifels  Keeper Udo Gilles erstmals. In Minute 23 war er das erste Mal geschlagen.

Michael Bense schlug einen langen Ball die linke Seite entlang. Vor der Torauslinie flankte Jerome Jörres den Ball flach herein und in der Mitte erzielte Tobias Olschewski den Ausgleich (23.).

Rückhalt gab der Ausgleich den Spielern des Vereins für Volks- und Jugendspiele nicht. Ein Ball, der im Windener Strafraum nicht vernünftig geklärt wurde, sicherte sich Nordeifels John und erzielte die erneute Gästeführung (30.).

Ein Bock unterlief auch der Gästedefensive kurz vor der Pause. Diesmal sicherte sich Windens Jens Oelmann den Ball und traf aus spitzem Winkel zum erneuten Ausgleich (44.). Nach der Pause schafften es die Gäste, reihenweise Möglichkeiten für Tor Nummer drei auszulassen. Die Defensive der Windener war in dieser Phase äußerst löchrig.

„Wer das dritte Tor erzielt, gewinnt die Partie“, war sich Gästetrainer Burkhard Wilden sicher. Und er sollte Recht behalten. Nach einer Kombination tauchte John allein vor dem Tor auf und erzielte seinen dritten Streich (72.). Eine Möglichkeit zu einem 3:3 hatte Winden nicht mehr.

In der Nachspielzeit gelang der SG Nordeifel der 4:2-Endstand. Christopher von St. Vith schlug einen langen Ball auf den eingewechselten Radoslaw Drews, der sich den letzten Treffer nun nicht mehr nehmen ließ.

(say)
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