Düren: Vertreter der Stadt Düren nehmen CDU-Senioren die Ängste

Düren: Vertreter der Stadt Düren nehmen CDU-Senioren die Ängste

Der Vorsitzende der städtischen CDU-Senioren, Robert Halstein, brachte es auf den Punkt: „Die Ausführungen der Beigeordneten Christine Käuffer und des Leiters der Abteilung Gewerbe und SOD (Städtischer Ordnungsdienst), Klaus Heinen, haben dazu beigetragen, den anwesenden älteren Einwohnern der Stadt ein wenig von ihren Ängsten zu nehmen.“

Und weiter: „Sie haben ihnen Hoffnung auf weitere Verbesserungen der Lebensqualität gemacht.“ Halstein zog damit ein Fazit der Ausführungen der beiden Referenten, die sich zum Thema „Wie sicher und sauber ist Düren?“ äußerten. Sie stellten sich anschließend den Fragen der Teilnehmer. „Unsere Stadt ist wesentlich besser als ihr Ruf, ihre Attraktivität größer und die Sauberkeit besser, als in Teilen der Bevölkerung der Eindruck entstanden ist“, lautete deren Fazit.

In ihren Ausführungen gingen Käuffer und Heinen auf die Bemühungen von Politik und Verwaltung ein, die Innenstadt im Rahmen des Masterplanes mit Hilfe der Bürger attraktiver zu machen. „Eine attraktive und saubere Stadt lädt zu einem Stadtbummel oder entspannten Verweilen ein, vermittelt ein Gefühl der Sicherheit und trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei“, betonte Käuffer.

Allerdings müsse man immer wieder feststellen, dass die Fußgängerzone, die Plätze und Grünflächen als Mülleimer, Aschenbecher oder Hundeklo missbraucht würden. „Das geschieht oft aus Bequemlichkeit, aus fehlendem Verantwortungsbewusstsein, aus Unwissenheit, aus Gleichgültigkeit oder aber um zu provozieren“, sagte SOD-Chef Heinen. Ordnungsamt und der Dürener Service Betrieb unternähmen vielfältige Anstrengungen, um die Stadt sauber zu halten.

Breiteren Raum in der Diskussion nahmen auch die Themen Gewalt und Alkoholmissbrauch, vor allem in der Innenstadt, ein. Inzwischen gibt es elf Mitarbeiter, die in zwei Schichten in der Innenstadt und den Parkanlagen, in Norddüren, den Rurauen und den Stadtteilen Streife gehen. Um die Zeiten der Patrouillen ausdehnen zu können, hofft SOD-Amtsleiter Heinen, dass im Rahmen der Haushaltsberatungen weitere drei Stellen für sein Amt genehmigt werden.

Die Referenten ermunterten die Anwesenden, „lieber einmal zu viel als einmal zu wenig“ beim städtischen Ordnungsdienst unter der Nummer 252.500 anzurufen, und Verunreinigungen, Schmierereien oder Sachbeschädigungen zu melden oder auch anzurufen, wenn sie Angsträume wahrnehmen oder bedrohliche Situationen erleben oder erlebt haben. So könnten die Streifengänge den Bedürfnissen angepasst werden.

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