Düren/Herten: Vermeintliche Entführung war „Familienangelegenheit“

Düren/Herten: Vermeintliche Entführung war „Familienangelegenheit“

Für Aufregung hat bereits am Montag in Herten die vermeintliche Entführung einer Frau aus Düren gesorgt. Zeugen hatten in der Stadt im Ruhrgebiet beobachtet, wie ein schwarzer Wagen mit DN-Kennzeichen an einer Kreuzung anhielt.

Dann soll einer der Insassen ausgestiegen sein und eine Frau auf dem Bürgersteig mit einer Schusswaffe bedroht und sie ins Auto gezerrt haben. Unmittelbar danach sei der Wagen mit hoher Geschwindigkeit Richtung Autobahn davon gefahren.

Die Zeugen alarmierten die Polizei, die sofort mit mehreren Streifenwagen anrückte und eine überregionale Fahndung einleitete. Die konnte wenig später allerdings wieder abgeblasen werden: In Düren angekommen meldete die Frau sich auf der Polizeiwache und konnte den Verdacht einer Entführung entkräften — es habe sich lediglich um eine „familiäre Angelegenheit“ gehandelt.

Abgeschlossen ist der Vofall damit allerdings noch nicht: die Polizei in Recklinghausen will den Fall restlos aufklären.

(bugi)
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