Merzenich: Verkehrslärm belastet die Menschen „Auf der Heide” sehr

Merzenich: Verkehrslärm belastet die Menschen „Auf der Heide” sehr

Von der Situation des Wohngebietes „Auf der Heide” überzeugten sich jetzt Mitglieder des CDU-Gemeindeverbands bei einem Ortstermin..

Sehr freundlich wurden die Christdemokraten von knapp 30 Anwohnern mit Kaffee und Kuchen empfangen. Gleich zu Beginn wurde das drängendste Problem deutlich: Verkehrslärm von der unmittelbar am Wohngebiet vorbei führenden Tagebaurandstraße (L 264). Zusätzliche Geräuschemissionen kommen von der Bahnstrecke Köln-Aachen und zukünftig von der nach Süden verlegte Autobahn 4.

CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Maria Schoeller, Kreistagsabgeordneter und Ratsmitglied Bernd Ohlemeyer sowie Ratsmitglied Peter Strauch konnten den besorgten Anwohner berichten, dass die CDU-Ratsfraktion im Zuge des Rahmenbetriebsplans für den Tagebau Hambach Lärmschutzmaßnahmen entlang der Tagebaurandstraße gefordert hat.

„Dringend erforderlich”

„Uns ist es gelungen, diesen Lärmschutz zusammen mit Anpflanzungen zwischen ihrem Wohngebiet und der Bahn- beziehungsweise Autobahntrasse in die Stellungnahme der Gemeinde Merzenich einzubringen”, erklärte Dr. Maria Schoeller.

„Diese Lärmschutzmaßnahmen sind dringend erforderlich, da die Tagebaurandstraße als Autobahnzubringer künftig noch viel stärker befahren wird”, unterstrich Kreistagsabgeordneter Bernd Ohlemeyer (CDU) die Forderung. Auch setzt sich die CDU dafür ein, die Summe der Belastungen von Straße, Bahn und Autobahn zu bewerten. Stellvertretend für alle Anwohner zeigte sich Frank Abschlag tief besorgt, dass die Überquerung der Tagebaurandstraße vor allem für Schulkinder immens gefährlich sei: „Viele Autofahrer nehmen hier keine Rücksicht auf die Kinder, die die Landstraße auf freier Strecke auf ihrem Weg zur Bushaltestelle überqueren müssen.”

Wie die Ratsvertreter darlegten, hat die CDU-Fraktion für diesen neuralgischen Punkt eine Querungshilfe beantragt. Beim Ortstermin wurden auch potenzielle Bergschäden angesprochen.

Hierzu konnte auf die Möglichkeit zur Anrufung der Vermittlungsstelle bei der Bezirksregierung Köln verwiesen werden, die strittige Fälle als neutrale Instanz untersucht.