Nideggen: Verfahren eingestellt: Hönscheid zahlt 3000 Euro für guten Zweck

Nideggen: Verfahren eingestellt: Hönscheid zahlt 3000 Euro für guten Zweck

Weil Nideggens Bürgermeister Willi Hönscheid bei der Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung ein Fehler unterlaufen ist, muss er jetzt 3000 Euro an eine caritative Einrichtung überweisen.

Hönscheid hatte im Jahre 2006 eine so genannte eidesstattliche Versicherung der Vermögenslosigkeit - der frühere Offenbarungseid - abgegeben und dabei offenbar vergessen, vorliegende Gehaltsabtretungen anzugeben.

Die Staatsanwaltschaft Aachen klagte ihn daraufhin wegen Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung an. Das Verfahren wurde am Montag vor dem Dürener Amtgericht nach Angaben von Oberstaatsanwalt Robert Deller gegen die Auflage, 3000 Euro an eine caritative Einrichtung zu bezahlen, eingestellt.

Vorsatz konnte nach Angaben von Hönscheids Anwalt nicht nachgewiesen werden. Es sei auch niemand dadurch geschädigt worden.