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Vernetzen und Fachkräfte binden: Verein „Junge Unternehmer Düren“ bittet zur After-Work-Party

Vernetzen und Fachkräfte binden : Verein „Junge Unternehmer Düren“ bittet zur After-Work-Party

Der Verein „Junge Unternehmer Düren“ trifft sich alle zwei Wochen. Jetzt gab es eine erste After-Work-Party am Dürener Badesee.

Wer sich selbstständig macht, hat oftmals die Angst, dass sich sein Leben fortan um die Vokabeln „selbst“ und „ständig“ dreht. Zwar ist nicht von der Hand zu weisen, dass ein gewisses zeitliches Engagement notwendig ist, doch „selbst“ muss nicht gleichbedeutend mit „allein“ sein. Das möchte der Verein „Junge Unternehmer Düren“ unter Beweis stellen.

Alle zwei Wochen treffen sie sich freitags im Roten Einhorn zum Austausch beim gemeinsamen Frühstück. Jetzt fand im Strandwerk am Dürener Badesee eine erste After-Work-Party der Gemeinschaft statt. Und das erfolgreich: über 50 Interessierte junge Menschen nutzten das Angebot, um einfach einmal hineinzuschnuppern.

„Wir haben in Düren und Umgebung den Bedarf gesehen. Die Idee entstand Ende des vergangenen Jahres“, sagt Vorsitzender Stefan Pohl. Anfang 2019 gründete er dann mit befreundeten Jungunternehmern den Netzwerkverein. Die Kriterien zur Aufnahme sind vergleichsweise liberal gehalten, erklärt Pohl: „Unsere inoffizielle Grenze ist ein Alter von 40 Jahren – die Mitglieder sollten jung und selbständig sein.“ Im Altersschnitt liegen die bislang 16 Mitglieder – aktuell noch überwiegend aus den Bereichen Dienstleistungen und Handwerk – bei 30.

Ziel des jungen Vereins ist es, „sich untereinander zu vernetzen und mehr Fachkräfte in Düren zu binden“. Und die Möglichkeit, im Feierabend Kontakte zu knüpfen, soll es zukünftig „mindestens einmal im Jahr geben“. Ob bei diesem Anlass oder zum regelmäßigen Frühstücksplausch: „Interessierte können gerne vorbeikommen“, meint Pohl.

(kte)