Heimbach: Unachtsam: Alter Hase stürzt hinter der Kurve

Heimbach: Unachtsam: Alter Hase stürzt hinter der Kurve

Mit Beginn des Frühlings und den ersten wohltuenden Sonnenstrahlen sind auch die Motorradfahrer auf den Eifelstraßen im südlichen Kreisgebiet vermehrt unterwegs. Die ersten Unfälle ließen nicht lange auf sich warten.

Ein Kradfahrer aus Dormagen kam am Mittwochnachmittag auf der L249 zu Fall. Kurz vor 16 Uhr geriet der 61 Jahre alte Fahrer einer schweren Maschine auf der bergan führenden und bei Kradfahrern äußerst beliebten Serpentinenstrecke zwischen Heimbach und dem Kloster Mariawald von der Fahrbahn.

Ausgangs einer Linkskurve war er nach rechts auf den Seitenstreifen gelangt, gestürzt und dann einige Meter zusammen mit dem Krad über die Straße gerutscht. Aus Unachtsamkeit, wie der bereits langjährig erfahrene Motorradreisende später einräumte.

Ein Rettungswagen transportierte den extra zu der Eifeltour angereisten Zweiradfahrer mit dem Verdacht einer Schlüsselbein- und Rippenfraktur zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Sein beschädigtes Gefährt, das er wegen der schmerzhaften Verletzungen nicht selbst nach Hause bringen konnte, musste am Folgetag durch Bekannte abgeholt werden.

Die Polizei wird, wie in den Vorjahren, mit aufwändigen Überwachungsmaßnahmen sowie Präventions- und Dialogveranstaltungen auf die Verkehrsunfallentwicklung im Dürener Südkreis maßgeblich Einfluss nehmen und versuchen, die Verkehrsunfallzahlen unter Beteiligung von Zweiradfahrern weiter zu senken.

Zur Erhöhung der Sicherheit auf zwei Rädern bietet die Polizei für Motorradfahrer ganz aktuell ein spezielles Aufbautraining für Anfänger und Wiedereinsteiger an.

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