Umgestaltung des Theodor-Heuss-Parks

Umgestaltung des Theodor-Heuss-Parks: Die Arbeiten liegen weiter voll im Plan

Die 5000 Quadratmeter große Rasenfläche ist eingefasst, eingesät, gedüngt und gewalzt. Das Grün muss nur noch wachsen. Die LED-Beleuchtung in der umlaufenden Stufe, die den leicht erhöht liegenden Rasen in den Abendstunden „schweben“ lassen soll, ist auch schon installiert. Und die Betonarbeiten am Highlight des künftigen Theodor-Heuss-Parks, der 700 Quadratmeter großen Wasserfläche am Übergang zum Bismarck-Quartier, sind ebenfalls abgeschlossen.

Kurzum: Die Stadtlichtung, die sich die Stadt Düren im Rahmen des Masterplans 2,86 Millionen Euro kosten lässt, und die ab dem kommenden Sommer zum lebendigen Mittelpunkt der City werden soll, nimmt sichtbar Gestalt an.

„Wir liegen gut im Zeitplan“, betont denn auch Landschaftsarchitekt Michael Reepel gut einen Monat vor der Eröffnung des Dorint-Hotels. Schließlich war es erklärtes Ziel der Stadt, dass die ersten Hotelgäste bereits auf einen weitgehend umgestalteten Park blicken können. Entspannt zurück lehnen aber dürfen sich die Arbeiter noch nicht. Vor allem am Übergang zwischen Park und Bismarck-Quartier steht noch einiges an. Zum einen muss noch ein Brunnen gebaut werden, zum anderen rund um die Wasserfläche und das angrenzende Fontänenfeld vor dem Dorint-Restaurant auch noch eifrig gepflastert werden. Und die Holzterrasse, die die Wasserfläche mit ihren Sitzstufen an drei Seiten optisch abschließen wird, muss noch montiert werden, „voraussichtlich in zwei Wochen“, kündigt Reepel an. Aktuell liegen die Pflasterarbeiten entlang der Bismarckstraße in den letzten Zügen, die entlang der Hans-Brückmann-Straße sind bereits abgeschlossen. Auch die ersten Bäume sind bereits gepflanzt, mehr als 40 Bäume und Sträucher sollen es am Ende werden. Ab der kommenden Woche sollen auch die ersten Leuchtstelen für die Parkbeleuchtung installiert werden.

Als letztes wird die Nordpromenade entlang des Wirteltor-Gymnasiums fertig. Die dort vorgesehenen Hochbeete und Bäume können erst ihren Platz finden, wenn der Weg nicht mehr als Baustraße zur Materialanlieferung auch für das Bismarck-Quartier benötigt wird, erklärt Michael Reepel.

Die Bismarck-Statue ist zwar wieder sichtbar, wird aber noch abgebaut und gereinigt, bevor sie ihren neuen Platz findet. Foto: ZVA/Jörg Abels

Einen wachen Blick auf die Bauarbeiten hat im Übrigen auch wieder Otto von Bismarck. Das Denkmal des ersten deutschen Reichskanzlers war lange Zeit eingehaust. „Es wird aber noch einmal abgebaut“, erklärt Michael Reepel. Die Frage des endgültigen Standorts soll in den kommenden Tagen entschieden werden.

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