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Trickdiebin in Düren verschafft sich unter Vorwand Zugang zu Wohnungen

Polizei warnt : Trickdiebin in Düren verschafft sich Zugang zu Wohnungen

Unter fadenscheinigen Vorwänden hat sich eine Trickdiebin in Düren am Mittwoch gleich zwei Mal Zugang zu verschiedenen Wohnungen verschafft. In einem Fall war sie erfolgreich und erbeutete Schmuck, im anderen Fall konnte der Diebstahl gerade noch verhindert werden. Die Polizei warnt vor der Frau und ihrer Masche.

Zwischen 15 und 16 Uhr klingelte die Trickdiebin, die von der Polizei auf etwa 18 bis 20 Jahr geschätzt wird, erst an einer Wohnung in der Dürener Wernersstraße. Wie die Polizei berichtet, bat sie die 68-jährige Bewohnerin um ein Glas Wasser und wurde von dieser daraufhin in die Wohnung gelassen. Im Wohnzimmer angekommen überlegte es sich die 68-Jährige jedoch anders und bat die Fremde, wieder zu gehen. Zu einem Diebstahl kam es in diesem Fall, anders als 15 Minuten später, nicht.

Dann nämlich probierte die Trickdiebin es mit der gleichen Masche in der Ursulinenstraße erneut und wurde von der 86-jährigen Dürenerin, die in der dort anvisierten Wohnung lebte, zunächst abgewiesen. Erst als sie ihren Vorwand änderte und vorgab, einen Vogel in der Tasche zu haben, der in ihre Wohnung geflogen sei, schaffte die Diebin es, in die Wohnung zu gelangen. Sie schob die 86-Jährige einfach zur Seite und lief in die Wohnung. Die junge Trickdiebin ging geradewegs in das Schlafzimmer der Frau, griff eine auf dem Bett liegende Schmuckschatulle und flüchtete anschließend aus der Wohnung. Über die Beute schreibt die Dürener Polizei in einer Pressemitteilung: „Glücklicherweise befand sich in der Schatulle nur Modeschmuck von geringem Wert.“

Die Diebin soll circa 1,70 m groß sein und hat schwarze Haare, die bei den Taten zu einem Pferdeschwanz gebunden waren. Sie trug laut Aussage der Opfer eine enge blaue Jeans und führte eine blau-gelbe Tragetasche mit sich.

Die Polizei Düren rät anderen Bürger deshalb vorausschauend: „Bleiben Sie wachsam, wenn Fremde unter fadenscheinigen Vorwänden Zutritt zu ihren Räumlichkeiten erlangen möchten. Der Einfallsreichtum der Kriminellen ist groß, immer neue Geschichten sollen mögliche Opfer einlullen. Lassen Sie sich auf derartige Gespräche nicht ein und schließen sie die Tür. Das ist nicht unhöflich, sondern dient Ihrer Sicherheit!“

(red/pol)