Heimbach: Trianel-Projekt nimmt die erste Planungshürde

Heimbach: Trianel-Projekt nimmt die erste Planungshürde

Als „raumverträglich realisierbar“ bewertet die Bezirksregierung das geplante Wasserspeicherkraftwerk am Rursee. Wie Regierungspräsidentin Gisela Walsken am Dienstag ankündigte, wird sie dem Regionalrat den Beschlussvorschlag für das so genannte Raumordnungsverfahren zur Sitzung am 15. März vorlegen.

Laut Walsken sei das Vorhaben „auf der Planungsebene angemessen untersucht worden“. Damit hätte das Trianel-Projekt die erste Hürde genommen. Untersucht worden war neben der Sicherung des Oberbeckens die Stromnetzanbindung auf einer 500 Meter breiten Trasse im Bereich Schmidt und Hausen, die sowohl in Nideggen als auch in Heimbach umstritten ist.

Als nächster Schritt zur Genehmigung des Projektes steht das Planfeststellungsverfahren an, in dem die Details zu den Auswirkungen des Kraftwerks geprüft und geregelt werden. Auch die Netzanbindung wird dabei nach ökologischen und ökonomischen Kriterien untersucht. Erst in diesem Verfahren wird eine Entscheidung über das Projekt getroffen. Trianel hatte zuvor die Absicht geäußert, das Projekt weiter ernsthaft verfolgen zu wollen.

(bugi)