Huchem-Stammeln: Trainer des A-Ligisten Huchem-Stammeln noch zwei Spiele an der Seitenlinie

Huchem-Stammeln : Trainer des A-Ligisten Huchem-Stammeln noch zwei Spiele an der Seitenlinie

Im „Spiel der Woche“ stehen sich am morgigen Freitag ab 19 Uhr in der Kreisliga A in der Partie Schwarz-Weiß Huchem-Stammeln gegen den 1. FC Krauthausen zwei Teams mit komplett unterschiedlichen Ausgangslagen gegenüber.

Huchem-Stammeln hat als Zweiter noch Chancen, die Klasse nach oben hin zu verlassen. Dies war und ist nach wie vor aber nicht das Ziel, wie Coach Philipp Sattler berichtet: „Wir haben aus eigener Kraft Platz drei erreicht, das war mein Ziel. An Platz zwei habe ich keinen Gedanken verschwendet.“ Für einen Aufstieg müsste man von den neun Zweitplatzierten der Fußballkreise im Verband Mittelrhein unter die ersten drei kommen.

Um dies zu erreichen, benötigt die Sattler-Elf sechs Punkte und muss auf Patzer der Vertreter der Kreise Sieg und Rhein-Erft hoffen. „Der Aufstieg ist nicht unser Anspruch. Ich will noch zwei Punkte holen, um die 60-Punkte-Marke zu knacken“, versichert Sattler. Für ihn, der seine lange Trainerkarriere nach den beiden letzten Spielen der Saison an den Nagel hängt, ist das Lokalderby ein Spiel wie jedes andere: „Ich verschwende keine Gedanken an den Abschied. Wir wissen, was wir können und lassen uns durch nichts aus der Ruhe bringen.“

Ob Gegner Krauthausen im nächsten Jahr noch A-Ligist ist, ist ebenfalls unklar. Der FC hat nur einen Zähler Vorsprung auf Abstiegsplatzinhaber Jugendsport Wenau II. „Gemessen an den Möglichkeiten der anderen Vereine ist das, was wir erreicht haben, das Maximum. Bei einem Abstieg geht für uns die Welt nicht unter, aber wir haben den sportlichen Anspruch, die Klasse zu halten“, betont Trainer Fritz Röhl. Dank einer sehr ordentlichen Rückrunde hat das Team es auch selbst in der Hand, auch wenn Wenau das vermeintlich leichtere Restprogramm hat.

Dass Krauthausen einen Tabellenzweiten stürzen kann, bewies das Team erst in der vergangenen Woche, als es den Türkischen SV mit 5:0 besiegte. „Wir sind selbstbewusst, wollen gewinnen, und den Klassenerhalt weiter in der eigenen Hand haben“, sagte Röhl. Und gelingt dies nicht, und zöge Wenau an ihnen vorbei, gäbe es noch eine weitere Option für den Krauthausener Klassenerhalt. Dieser käme nämlich auch zustande, würde Gegner Huchem-Stammeln der Aufstieg gelingen.

(say)
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