Merzenich: Theatergruppe „Die Weinbergschnecken“ präsentieren „Räuber Hotzenplotz“

Merzenich: Theatergruppe „Die Weinbergschnecken“ präsentieren „Räuber Hotzenplotz“

Der berüchtigte Räuber Hotzenplotz wird nie alt. Egal, wo er auftritt, die Zuschauer lieben ihn, seine knurrige Art und seine merkwürdigen Methoden nach wie vor. Natürlich haben auch Kasperl und Seppel, die den Räuber Hotzenplotz mit vielen schlauen Tricks stets fangen wollen, die Sympathien und Lacher immer auf ihrer Seite.

Die Geschichte nach dem gleichnamigen Buch von Ottfried Preußler, die von Michael Weyermann für die Bühne umgeschrieben wurde, ist inzwischen ein echter Klassiker.

Am Donnerstag und Freitag präsentierte die Merzenicher Theatergruppe „Die Weinbergschnecken“ das Stück „Der Räuber Hotzenplotz“ insgesamt fünf Mal in der fast immer voll besetzten Weinberghalle in Merzenich.

Insgesamt 2000 Kindergarten- und Grundschulkinder aus dem gesamten Kreis Düren hatten einen Riesenspaß. Wortspielereien wie „Potzehotz, Plotzenkotz oder auch Kotzenhotz“ gefielen den kleinen Besuchern besonders gut und ernteten einen Riesenapplaus.

Petra Ewert, die die Großmutter im Theaterstück mimte, der der Hotzenplotz bekanntlich die Kaffeemühle klaut, erzählte am Freitagmorgen hinter den Kulissen: „Vor 23 Jahren gründeten sich die Theatergruppe Weinbergschnecken Merzenich. Wir waren alles Mütter, die für ihre Kinder spielen wollten.“ Mittlerweile sind die Kinder groß, doch die Theatergruppe löste sich nicht auf, sondern arbeitete weiter und genießt einen ausgezeichneten Ruf.

In weiteren Rollen spielen Gilla Mertens (Räuber Hotzenplotz), Heike Seiffert (Kasperl), Monika Joerdens (Seppel), Bruni Beck (Wachtmeister Dimpfelmoser), Natascha Unger (Zauberer Petrosilius Zwackelmann) und Astrid Lüssem (Fee Amaryllis). Gaby Jöhnk-Schmidt übernimmt am Rande der Bühne die Aufgabe der Souffleuse, Regie führen Christine Unger und Ingrid Weyermann.

Am Sonntag, 30. November, wird das Stück um 15 Uhr in der Weinberghalle in Merzenich noch einmal aufgeführt für alle Interessenten. Karten gibt es für zwei und vier Euro an der Tageskasse.

(gkli)
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