Ein gruseliger Stoff: Theaterabend an der Heinrich-Böll-Gesamtschule

Ein gruseliger Stoff : Theaterabend an der Heinrich-Böll-Gesamtschule

Das war eine reife Leistung. Trotz Stress bei den zentralen Abschlussprüfungen sorgten die Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule für einen gelungenen Theaterabend. Die Zehntklässler hatten sich auf das Stück „Die schwarze Spinne“ konzentriert, das auf einer Novelle von Jeremias Gotthelf basiert.

Der Stoff ist gruselig, denn der Teufel in Gestalt eines Barons wünscht sich, dass die armen Bauern hundert Bäume vor seine Burg pflanzen. Da sie das nicht können, verlangt der böse Baron ein ungetauftes Neugeborenes. Die gottesfürchtigen Bauern lassen sich darauf nicht ein. Christine allerdings will den Teufel überlisten. Dorffeste werden gefeiert und Babys von einem Pater getauft, so dass keine Chance bestand, dem Verlangen des Teufels nachzukommen.

Eine gruselige Spinne bedroht nun das Dorf. Das Grauen findet erst ein Ende, als eine mutige junge Frau aus Angst um ihr Neugeborenes die Spinne mit der Hand ergreift und sie in einem Loch in einem Hauspfosten einsperrt. Die Gefahr ist gebannt und mit großer Erleichterung durften die jungen Darsteller sowie die betreuenden Lehrerinnen Christiane Reisenauer und Esther Kardelky Applaus und Anerkennung entgegen nehmen.

(sps)
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