Düren: Tennis-Stadtmeisterschaft: Max Zens und Gerrit Saengersdorf stehen im Finale

Düren : Tennis-Stadtmeisterschaft: Max Zens und Gerrit Saengersdorf stehen im Finale

Der Montag stand bei den Tennis-Stadtmeisterschaften ganz im Zeichen der Herren-A-Halbfinalspiele. Dabei wurde den Zuschauern ansehnlicher Tennissport geboten.

Im ersten Semifinale standen sich die Nummer eins des Turniers Max Zens (PFSV Düren) und Martin Cornelius (TV Huchem-Stammeln) gegenüber. Der favorisierte Zens, der die Leistungsklasse eins besitzt, konnte von Anfang an mit seinen druckvollen präzisen Angriffsschlägen überzeugen und ging mit 3:0 in Führung.

Die Nummer eins des Turniers Max Zens (PFSV Düren). Foto: Sebastian Adriany

Mitte des Satzes kam Cornelius besser in die Partie. Die Aufschlag-spiele wurden länger, doch seine Breakchancen konnte er nicht nutzen. Zens wiederum nutzte seine sofort und gewann Abschnitt eins mit 6:1.

Als er in Satz zwei direkt breakte, musste man mit einem schnellen Ende rechnen. Cornelius gab sich aber nicht auf. Auch wenn ihm im Aufschlag der Druck fehlte und er ausschließlich aus der Defensive agierte, glich er zum 2:2 aus, was Zens mit einem Schlägerwurf quittierte.

Es sollte aber Cornelius letztes gewonnenes Spiel bleiben. Nach 75 Minuten stand Zens mit einem 6:1, 6:2-Erfolg als erster Finalteilnehmer fest. Dort trifft er auf Gerrit Saengersdorf (Rot-Weiß Düren).

Der Champion von 2015 und 2016 hatte in einer Neuauflage des vergangenen Halbfinals den Stadtmeister von 2017, Max Dahmen (PFSV Düren), vor der Brust. Im Vorjahr unterlag Saengersdorf in drei Sätzen und es sollte erneut eng werden. In einem ausgeglichenen ersten Satz hatte Dahmen insgesamt weniger Mühe seinen Aufschlag durchzubringen. Ein Break reichte ihm, um Satz eins mit 6:4 zu gewinnen. „Ich habe zunächst zu wenig gemacht und ich wollte den Zuschauern ja noch etwas bieten“, scherzte Saengersdorf über den Wandel in Satz zwei. Mit druckvoll platzierten Bällen gewann er Abschnitt zwei mit 6:1.

Champions-Tiebreak entscheidet

Der Champions-Tiebreak musste über Zens Finalgegner entscheiden. Zunächst führte Saengersdorf mit 4:1. Titelverteidiger Dahmen machte vier Punkte in Serie, zum 5:4 aus seiner Sicht. Die Spannung war zum Greifen. Dahmen erarbeitete sich beim Stand von 9:8 den ersten Matchball, den er aber nicht nutzen konnte.

Passend zur Dramatik, musste beim Stand von 11:11, beide Spieler vergaben zuvor jeweils noch einen Matchball, der Ballwechsel wiederholt werden, weil die Filzkugel keinen Druck mehr hatte.

Der folgende Aufschlag von Saengersdorf war wohl im Aus, doch Dahmen spielte zunächst weiter. Sein Monieren des Ballabdruckes nach seinem verunglückten Return war zu spät.

Den zweiten Matchball nutzte Saengersdorf und revanchierte sich damit für das Vorjahresaus: „Letztes Jahr habe ich in den entscheidenden Phasen auf den Fehler gewartet. Dieses Mal nicht.“ Am Samstag hat er die Chance innerhalb von vier Jahren, das dritte Mal Stadtmeister zu werden.

Doch Gegner Zens schätzt er als harte Nuss ein: „Die Leistungsklasse eins hat er sich in den letzten Jahren erarbeitet. Aber ich habe nichts zu verlieren.“

Heute werden bei den Juniorinnen zwei Stadtmeisterinnen gekrönt. Ab 17 Uhr treffen in der U-14 Klasse Stella Swiatek (RW Düren) auf Anna Baumann (SC Merzenich).

Bei den U-16-Mädchen trifft in einem RW-Düren-Duell Elisa Schmitz entweder auf Charlotte Porschen. Porschen führte gegen ihre Schwester Sophie im ersten Satz 5:1, als diese aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste.

(say)
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