Düren: Tennis-Stadtmeisterschaft: Die Königsklasse setzt sich neu zusammen

Düren : Tennis-Stadtmeisterschaft: Die Königsklasse setzt sich neu zusammen

Ab kommendem Freitag versuchen wieder rund 300 Spieler, die Dürener Tennis-Stadtmeisterschaften zu gewinnen. Ausrichter ist der Dürener Turnverein. Gespielt wird auf der Anlage an der Dr.-Overhues-Allee und den benachbarten Tennisplätzen von Rot-Weiß Düren und dem Post-Ford-Sportverein Düren.

Mit der Meldezahl — bei einem reduzierten Startgeld von 25 auf 17 Euro — ist Turnierdirektor und Oberschiedsrichter Volker Lausberg zufrieden: „Du kannst heute an jedem Tag irgendwo ein Turnier spielen. Ein Turnier in der Größenordnung wie die Stadtmeisterschaften findet man aber nirgendwo.“

Es werden jedem Erwachsenen mindestens zwei Spiele im Einzel zugesichert. Je nach Teilnehmerzahl wird entweder der K.o.-Runde eine Gruppenrunde vorgeschaltet oder eine Qualifikation gespielt, bei der es im Anschluss in Haupt- und Nebenrunde weitergeht. Für die Jugendlichen wird es zum ersten Mal eine Fete am Abend geben, um ihnen auch eine Bindung zum Turnier zu ermöglichen. Bei der Fülle an Teilnehmern, und da das Turnier am Samstag, 7. Juli, auch planmäßig enden soll, erwartet Lausberg auch, dass die Spieler sich trotz ihrer Terminwünsche flexibel zeigen. „Durch Meden- und Pokalspiele werden wir am Wochenende kaum zum Spielen kommen. Wir sind auf alle drei Anlagen angewiesen. Auf die Fußball-WM können wir auch wenig Rücksicht nehmen“, betont der Turnierdirektor.

Das von der Quantität stärkste Teilnehmerfeld wird bei den Herren-40 zugegen sein. Dort versucht Ingo Trappe (DTV), seinen Titel gegen 20 Konkurrenten zu verteidigen. Die Damen-A-Konkurrenz wird dafür wohl nicht zustande kommen, da es nur drei Meldungen gab. Dieses unerfreuliche Ergebnis wurde noch von den Herren-30 unterboten: Dort wollte nur ein Teilnehmer antreten. „Das 30er-Feld ist aber nahezu bei allen Turnieren anderswo schwach besetzt“, sagt Lausberg.

In der Königsklasse Herren-A sieht der erfahrene Turnierleiter einen Strukturwandel: „Jan Kallscheuer, Oliver Bünten und Frank Büllersbach starten aus Altersgründen nicht mehr. Die Jüngeren sind jetzt an der Reihe.“ Mit dabei sind aber die Sieger der vergangenen beiden Jahre, Max Dahmen (PFSV Düren) und Gerrit Saengersdorf (RW Düren).

Insgesamt halten sich die Meldungen von Jugendlichen und Erwachsenen die Waage. Stärkster vertretender Verein ist der DTV. Gespielt wird unter der Woche in der Regel ab 16 Uhr. Das letzte Spiel wird jeweils um 19 Uhr angesetzt. Volker Lausberg wird von Jan Kallscheuer (Vorsitzender DTV-Tennis), Jugendwart Oliver Beyschlag, Bezirkssportwart Bernhard Renn sowie den Vorsitzenden und Sportwarten von RW und PFSV Düren unterstützt.

(say)
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