Düren: Tänze als internationales Kulturgut schätzen lernen

Düren: Tänze als internationales Kulturgut schätzen lernen

Mit einem großen Fest feierte der Tanz-Kultur-Kreis „Regenbogen” unter der Leitung von Nika Robrock sein 25-jähriges Bestehen im Haus der Evangelischen Gemeinde. Klar, dass jede Menge getanzt wurde, aber auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

„Unser Verein”, so Nika Robrock, „hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kulturen wertzuschätzen. Wir bieten Kurse an mit ethnischen und folkloristischen Tänzen.” Dabei liegt der Schwerpunkt auf Südosteuropa, Armenien und Israel.

Tänze, so Nika Robrock, seien internationales Kulturgut. Sie stärken die Ausdrucksmöglichkeiten positiver Lebensempfindungen der Tänzerinnen und Tänzer und förderten sie im physischen und psychischen Bereich. Bei der Arbeit im Tanz-Kultur-Kreis „Regenbogen” vermittelt Tanzpädagogin Nika Robrock, die zudem auch Mitglied des „Internationalen Tanz Councils” der Unesco ist, ihren Tänzerinnen und Tänzern, wobei die Herren deutlich in der Unterzahl sind, auch Einzelheiten zu der Herkunft des Tanzes. Die Damen und Herren erfahren Einzelheiten über die soziokulturellen Hintergründe, Details über das Herlunftsland des Tanzes sowie über Rhythmus und Musik.

Nika Robrock: „Unser Verein bietet aber nicht nur fortlaufende Tanzkurse an. Wir veranstalten auch Informationsabende, Autorenlesungen und Musikabende.” Darüber hinaus bieten Nika Robrock und ihre Mitstreiterinnen Aktivitäten zu gesellschaftspolitischen Fragen, frauenpoltischen und interkulturellen Themen an.

So gibt es Veranstaltungen zu jüdischen Feiertagen und es werden Referenten aus Israel, Serbien, Griechenland, Rumänien und Armenien eingeladen. Der Verein will mit Frauen und Männer ansprechen, er will ein konstruktives Miteinander und eine kreative Lebensgestaltung.

Mehr von Aachener Nachrichten