Düren: SWD Powervolleys mit freiem Kopf gegen die United Volleys

Düren : SWD Powervolleys mit freiem Kopf gegen die United Volleys

Die SWD Powervolleys erwarten am Sonntag die Rhein-Main-Volleyballer. Der Anpfiff ist um 14.30 Uhr.

Die Verlustpartie in Lüneburg abhaken. Keinen Gedanken daran verschwenden, dass die vier bisherigen Partien gegen die United Volleys Rhein-Main verloren gegangen sind. „Wir wollen gegen die United Volleys unser Gesicht aus dem Berlin-Spiel zeigen“, lässt Stefan Falter, der Trainer der SWD Powervolleys, keinen Zweifel daran, dass er und seine Spieler am Sonntag ab 14.30 Uhr die Zuschauer in der Arena Kreis Düren begeistern wollen.<p> Hat der Coach zu Beginn der Woche seine Übungseinheiten an den Schwächen der 0:3-Niederlage bei der SVG Lüneburg orientiert, so rückte dann immer mehr die eigene Angriffswucht in den Fokus.

„Es war von Beginn der Trainingseinheiten in dieser Woche ersichtlich, dass die Spieler den Willen zeigten, gegen Berlin anders aufzutreten. Wir haben die Fehler, die wir in Lüneburg gemacht haben, besprochen, wir haben im Training an den Schwachstellen gearbeitet, aber die Partie schnell abgehakt“, sagte Falter.

Und die Spieler zogen mit. Freitagmorgen beispielsweise legten Akteure nach der anderthalbstündigen Einheit noch freiwillige Zusatzschichten ein. Sie wiederholten Aufschläge und Annahmen oder verfeinerten ihr Pritschen. „Diese ständigen Wiederholungen geben den Spielern weiter Sicherheit“, freut sich Falter über das Engagement seiner Schützlinge.

Die stehen Sonntag wieder vor einer besonderen Herausforderung: „Es gibt in der Liga mit Berlin und Friedrichshafen keine allein dominierenden Teams mehr, da die United Volleys durchaus Paroli bieten können“, ist sich Stefan Falter sicher. Deshalb müssen die SWD Powervolleys gegen die Spieler von Trainer Michael Warm an die Leistung aus dem 3:0-Spiel gegen Meister Berlin Recycling Volleys anknüpfen.

Beispielsweise mit konstanter Aufschlagwucht die Annahme der Gäste so unter Druck setzen, dass Patrick Steuerwald, seit Jahren einer der besten deutschen Zuspieler, die beiden Außenangreifer und Christian-Dünnes-Nachfolger Lincoln Alexander Williams nicht maßgerecht in die Hände legen kann.

„Wir müssen zu Blockpunkten kommen, denn sonst können wir die gegnerischen Angreifer nicht beeindrucken. Dann würden wir nur hinter ihnen herhecheln“, setzt Falter auf die Qualität der Aufschläge aus der Berlin-Partie. Und damit seine Schützlinge mit Erfolgserlebnissen in die morgige Partie gehen, ließ Falter sie zuletzt angreifen, angreifen, angreifen. „Sie sollen Spaß und Erfolgserlebnisse haben kurz vor der Begegnung. Dann gehen sie mit einer noch positiveren Einstellung in eine Begegnung.“

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