Düren: SWD Powervolleys: Für Dennis Barthel wird es in diesem Jahr ernst

Düren: SWD Powervolleys: Für Dennis Barthel wird es in diesem Jahr ernst

Die „Zeit des Welpenschutzes“ sei vorbei, sagt der Sportliche Leiter. Und der Trainer meint: „Er muss sich jetzt beweisen, in seinem Abiturjahr auch sportlich die Reifeprüfung ablegen.“ Goswin Caro und Michael Mücke, die sportlich Hauptverantwortlichen beim Volleyball-Bundesligisten SWD Powervolleys, haben einen Spieler besonders im Blick.

Sein Name: Dennis Barthel.

Der 17-jährige Schüler gehört seit 2012 zum Kader des Erstligisten. Er spielte aber noch in der Reserve des Dürener TV und in der Jugend des Moerser SC. Seine Einsatzzeiten in Deutschlands höchster Liga waren in den beiden vergangenen Spielzeiten gering.

Das soll oder muss sich nun ändern. Barthel, seit wenigen Tagen einer der neuen „Botschafter des Sports“, die der Kreis Düren jährlich kürt, kann sich ab jetzt sportlich voll und ganz auf die. Bundesliga konzentrieren: „Er ist ein voll akzeptierter Spieler und muss sich deshalb jetzt auch behaupten“, betont der Trainer.

Im ersten Testspiel machte der angehende Abiturient seine Sache sehr gut. Beim Sieg über den belgischen Erstligisten Waremme bei einem Jubiläumsspiel in Kelmis — ein belgischer Nachbarort von Aachen — beeindruckte er seinen Coach. Der konnte nur neun Spieler aufbieten, weil die Kanadier — Außenangreifer und Annahmespieler Steve Hunt, Libero Blair Bann und Zuspieler Ciaran McGovern — noch jenseits des Atlantiks weilten.Deshalb musste Mathias Pompe als Libero auflaufen, mussten Dennis Barthel und Zugang Jan-Philipp Marks auf der Annahmeposition durchspielen.

Sebastian Gevert dagegen durfte nach Hüftoperation und Reha nur einen Satz angreifen. Er wurde geschont. Und das gilt auch für die kommenden Wochen: „Er ist jetzt bei maximal 70 Prozent, absolviert ein extra auf ihn zugeschnittenes Programm mit unserem neuen Athletik-Trainer Fons Vranken, der auch für den belgischen Spitzenclub Maaseik und die deutsche Nationalmannschaft tätig ist“, sagt Mücke.

Nachdem im August die Athletik im Training im Vordergrund stand, steht der September im Mittelpunkt des teamtaktischen Bereiches und der Vorbereitungsspiele. Da trifft es sich gut,dass Steven Hunt wieder am Training teilnimmt, Ciaran McGovern am Montag und Blair Bann am Mittwoch zurückkommen.

Ohne die beiden Nordamerikaner also muss Düren am morgigen Samstag in der Nähe bei Abiant Lycurgus Groningen (Niederlande)antreten. Der komplette Zwölfer-Kader steht aber in den restlichen Partien zur Verfügung. Vom 4. September bis zum 5. Oktober bestreitet Düren diverse Turniere und Spiele in den Niederlanden, Belgien und Frankreich, um für den Saisonstart am Samstag, 18. Oktober, gegen TV Ingersoll Bühl fit zu sein.

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