Düren: „SWD-Kommedy-Abende“: Mix aus Kabarett, Gesang und Akrobatik

Düren : „SWD-Kommedy-Abende“: Mix aus Kabarett, Gesang und Akrobatik

Bereits zum achten Mal finden Ende des Jahres die „SWD-Kommedy-Abende“ statt und präsentieren dem Publikum einen bunten Mix aus Kabarett, Oper und Akrobatik. Thomas Lüttgens, Geschäftsführer des Kulturzentrums „Komm“, kann seinen Stolz kaum verbergen: „Nach drei Jahren ist es Tradition, nach acht Jahren nenne ich es Brauchtum“, sagt er lachend mit Blick auf die kommenden Veranstaltungen.

Gemeinsam mit den Stadtwerken Düren konnten dieses Jahr sieben Veranstaltungen plus eine Eröffnungsrevue auf die Beine gestellt werden. Alle Shows beginnen um 20 Uhr. Bei der bekannten Revue bekommen die Gäste am Donnerstag, 15. November, im Haus der Stadt, Stefan-Schwer-Straße 4-6, einen ersten Blick auf die darauffolgenden Abende. „Die Revue ist wie ein kleines Casting: In der Pause wissen wir meist schon, wer der Renner sein wird, weil die Leute dann schon nach Karten für die Einzelgastspiele fragen“, erklärt Margret Asselhoven vom „Komm“. Moderiert wird die Revue vom Duo „Wallstreet Theatre“, das die einzelnen Künstler anpreist und sein eigenes Akrobatik- und Comedykönnen zeigt.

Nach diesem Auftakt starten am Samstag, 24. November, im „Komm“, August-Klotz-Straße 21, „Die Feisten“ mit ihrem Programm „Nussschüsselblues“. Seit ihrem Comeback seien die zwei Künstler heiß begehrt und man sei froh, die beiden schon frühzeitig gebucht zu haben. „Das ist super geile, knackige Musik gemischt mit viel Witz“, beschreibt Lüttgens das Programm von „Die Feisten“.

Über den darauf folgenden Act sagt Lüttgens scherzhaft: „Eigentlich gibt es keinen Preis, den er noch nicht gewonnen hat.“ Das stimmt natürlich nicht ganz, aber Frank Lüdecke gehört landesweit zu den erfolgreichsten Kabarettisten und ist unter anderem zweifacher Gewinner des Deutschen Kabarettpreises. Am Samstag, 1. Dezember, wird er im Haus der Stadt mit seinem Programm „Über die Verhältnisse“ auf der Bühne stehen. Hier beantwortet er Fragen wie „Heißt es noch ,Familie‘ oder bereits ,Whatsapp-Gruppe‘?“ und blickt humoristisch auf das aktuelle politische Verhalten von seinen Mitmenschen.

Führen sie im November noch durch die Eröffnungsrevue, dürfen „Wallstreet Theatre“ am Donnerstag, 6. Dezember, im „Komm“ einen ganzen Abend mit ihrem Programm „Schafe tragen keine Karos“ füllen. Gemeinsam mit dem Publikum geht es in Gedanken nach Schottland, wo Comedy und Slapstick-Akrobatik warten.

„Das Ufo parkt falsch“

Bastian Pastewka, Stromberg, Hella von Sinnen — das sind nur drei Künstler von vielen, für die Moritz Netenjakob bereits Sketche geschrieben hat. Am Donnerstag, 13. Dezember, präsentiert er sein eigenes Programm „Das Ufo parkt falsch“ im „Komm“.

Der Büroalltag ist nicht immer nur zum Lachen. Dass er das aber vielleicht am Montagabend, 17. Dezember, wird, das versucht im „Komm“ Andrea Volk. Sie blickt unter anderem auf den täglichen Wahnsinn unter Kollegen und den Kampf um den Kopierer.

Thomas Lüttgens fällt es schwer, den Act, mit dem die Reihe am Donnerstag, 24. Januar, ins neue Jahr startet, zu beschreiben: „,Ulan und Bator‘ sind sehr schräg, sehr lustig und speziell. Ich bin gespannt, wie die Dürener die Show der Zwei aufnehmen.“ Mit dem Titel „philosophischer Nonsense“ wird das Programm „Irreparabeln“ angekündigt — ein schräger Abend sei garantiert. Ebenfalls ungewöhnlich gehe es am Donnerstag, 14. März, weiter. Dann kommt Annette Postel nach Düren und bringt einen Mix aus Kabarett und Operngesang mit. Lüttgens blickt den Reaktionen des Publikums auf die Mischung aus „Kleinkunst und ganz gehobener Kunst“ mit Aufregung entgegen. Postel hole die Oper in die kleineren Räume und das nicht nur mit ihrem Gesang: „Sie wird sicherlich nicht in Jeans auftreten“, weiß Lüttgens.

Anders als in den Jahren zuvor gebe es aber dieses Mal keinen Newcomer unter den Künstlern. Das soll im kommenden Jahr aber wieder anders werden, denn die „SWD-Kommedy-Abende“ sollten eine Plattform für aufstrebende Künstler sein, betont Heinrich Klocke, Stadtwerke Düren.

„Wer alle Auftritte sehen möchte, der kann sich im ,Komm‘ ein sogenanntes Festivalticket holen. Das ist dann preiswerter, als alle Tickets einzeln zu kaufen“, gibt Jürgen Schulz, Stadtwerke Düren, einen Tipp.

Für die Eröffnungsrevue erhält man die Tickets im „Komm“ sowie im „iPunkt“, für die Einzelgastspiele sind die Karten auch in der Agentur Schiffer des Medienhauses Aachen, am Kaiserplatz in Düren, erhältlich.

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