Straß: SV Kurdistan Düren setzt sich durch

Straß : SV Kurdistan Düren setzt sich durch

Im „Spiel der Woche“ in der Kreisliga B3 setzte sich der SV Kurdistan Düren bei Alemannia Straß II souverän mit 4:2 durch. „Die Vorgaben sind früh aufgegangen. Ich bin hochzufrieden, wie wir in Hälfte zwei mit Ruhe die Partie zu Ende gespielt haben“, freute sich Kurdistans Trainer Maik Wengorz über den Sieg.

Bereits nach vier Minuten ging der Spitzenreiter der Staffel B3 in Führung. Nach Vorlage von Özgür Tanko traf Inan Naki. Naki hätte bereits nach zehn Minuten einen Hattrick erzielen können. Doch zuerst scheiterte er per Freistoß an der Latte. Wenig später behielt im Eins-Gegen-Eins-Duell Straß' Keeper Kevin Leesten die Oberhand.

Danach gab es einen Bruch im Spiel, was Wengorz bemängelte: „Durch zu viele Fouls geben wir die Minuten zehn bis 30 an Straß ab.“ In dieser Phase gelang aber Saban Kunduru per Weitschuss in den Winkel das 2:0 (21.). Die Vorentscheidung fiel zum Ende der ersten Hälfte, als die Kurden zwei Elfmeter zugesprochen bekamen. Zunächst holte Keeper Leesten Samed Scholler von den Beinen und sah dafür glatt rot (32.). Michael Unger musste in den Kasten und hielt direkt einmal den Elfer von Naki.

Den Strafstoß von Tanko, er wurde zuvor von Dominik Simon zu Fall gebracht, konnte Unger nicht parieren (41.). „Wenn wir mit einem 0:2 und zu elft in die Pause gehen, wäre vielleicht noch was drin gewesen. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir Willen gezeigt“, war Straße_SSRq Coach Tom Kaulen stolz auf die Reaktion seines Teams. Der Alemannia, die defensiv besser stand, gelang zu zehnt durch Hakim Saad das 1:3 (59.).

Trotz aufkeimender Hoffnung bei Straß gelang den Kurden über Naki und Ali Kunduru ein schneller Konter und durch Tanko das 4:1 (66.). Durch Jörg Schmitz, der zunächst an Kurdistans Keeper Mohamad Maatouk scheiterte, aber seinen Nachschuss verwandelte, gelang Straß der 2:4-Endstand (87.). Dank des Sieges führt Kurdistan die Tabelle der B3 an. Germania Burgwart und die SG Nörvenich/Hochkirchen mischen aber, vorausgesetzt sie nutzen ihre Nachholspiele, im Aufstiegskampf weiter mit.