Einwöchiges Kirchenfestival: Streichquartett Son d’Aix eröffnet den Orgelherbst

Einwöchiges Kirchenfestival: Streichquartett Son d’Aix eröffnet den Orgelherbst

Zum neunten Mal laden die Pfarre St. Lukas und die Evangelische Gemeinde zu Düren ab Sonntag, 30. September, zum Orgelherbst unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Paul Larue ein.

Den Auftakt machen am Sonntag um 19 Uhr in der Anna-Kirche das Streichquartett Son d’Aix und Organist Hans-Josef Loevenich mit Orgelkonzerten von G.F. Händel und dem Doppelkonzert für Viola und Orgel von M. Haydn, bei dem Rebekka Zachner als Solistin zu hören ist. Da die große Metzler-Orgel wegen Baumaßnahmen in der Annakirche zur Zeit nicht spielbar ist, wechselt Loevenich an die Tasten einer transportablen Klein-Orgel, was zugleich das Zusammenspiel mit dem Streichquartett erleichtert. Die Zuhörer dürfen sich in diesem Konzert auf heitere Musik des Barock und der Frühklassik freuen.

Weiter geht es am Dienstag, 2. Oktober, um 10 Uhr in der Christuskirche mit dem musikalischen Märchen „Vom Wind, der nur spielen wollte“, dem Pfarrer i.R. Klaus Kenke seine Stimme leiht und das Organist Stefan Iseke auf der Orgel mit Musik untermalt. Neben der eigentlichen Geschichte, in der die Orgel eine zentrale Rolle spielt, erfahren die Zuhörer dieses Konzertes Wissenswertes über die Königin der Instrumente. Dieses Konzert, zu dem sich bereits rund 350 Schülerinnen und Schüler angemeldet haben, ist für Groß und Klein geeignet. Es wird am Donnerstag, 4. Oktober, ebenfalls um 10 Uhr, wiederholt.

Am Mittwoch, 3. Oktober, tritt die Wilbrand-Orgel der Marienkirche in Dialog mit dem Chorklang des Kammerchors Camerata Düren unter der Leitung von Andrea und Peter-J.C. Eich. Auf dem Programm des um 19 Uhr beginnenden Konzertes stehen das großangelegte Te Deum von Felix Mendelssohn Bartholdy für achtstimmigen Chor und Continuo sowie die Quattro pezzi sacri von Giuseppe Verdi. An der Orgel: Mariusz Cierplikowski.

Solistisch erklingt die Orgel beim Abschlusskonzert am Sonntag, 7. Oktober, um 19 Uhr in der Christuskirche. Die französische Organistin Soline Guillon spielt auf der großen Steinmeyer-Orgel unter anderem Fantasie und Fuge g-moll von J.S. Bach und die 6. Orgelsonate von F. Mendelssohn Bartholdy, aber auch weniger bekannte Werke beispielsweise von Emma Lou Diemer und Johann Pachelbel. Im Anschluss an das Konzert lädt der Förderkreis Musik in der Christuskirche zu einem kleinen Umtrunk ein.

Für alle Konzerte gilt: Eintritt nach Selbsteinschätzung. Das heißt: Um allen Interessierten — unabhängig vom Geldbeutel — den Konzertbesuch zu ermöglichen, wird kein fester Eintrittspreis erhoben. Um aber die Kosten decken zu können, werden alle Konzertbesucher um einen Beitrag nach ihren Möglichkeiten gebeten.

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