Kreuzau: Straßensanierung und Endausbau in vielen Orten

Kreuzau : Straßensanierung und Endausbau in vielen Orten

Etliche gemeindeeigene Straßen in Kreuzau sollen in naher Zukunft endlich saniert oder für Anlieger beitragspflichtig neu ausgebaut werden. In den vergangenen Jahren ist es nicht dazugekommen, weil schlichtweg das Geld gefehlt hat.

Der Planungsausschuss wird sich am Dienstag, 29. Mai, 19 Uhr, mit den anvisierten Maßnahmen beschäftigen und die notwendige Basis für den Ratsbeschluss am 9. Juli schaffen. Frühestens sollen erste Sanierungen im Jahr 2019 beginnen, der späteste Startschuss der Verbesserung eines Abschnitts beziehungsweise eines Neuausbaus soll 2028 erfolgen.

Prioritäten festlegen

Eine entsprechende Liste sanierungsbedürftiger Gemeindestraße existiert bereits seit 2010. So steht es in der Vorlage der Gemeindeverwaltung. Wegen klammer Kassen wurden 37 Straßen im Gemeindegebiet bis auf Leversbach jedoch bis heute — auch wenn nur punktuell und teilweise notwendig — nicht ausgebessert.

Eine „schrittweise Sanierung“ sei „in den nächsten Jahren umzusetzen“, wenn 200.000 Euro ab 2019 jährlich zusätzlich bereitgestellt werden, steht in der Vorlage. Welche Straßen aus dieser Liste Priorität genießen, steht laut Swen Schmitz von der Gemeindeverwaltung noch nicht fest.

„Wir müssen erst den Ratsbeschluss abwarten“, betont Schmitz. Eine weitere Liste führt Straßen auf, die beitragspflichtig neu ausgebaut werden müssen, weil „keine andere Sanierungsart infrage kommt“. Betroffen sind die Straßen: Im Bongert, Flemingstraße (Start der Maßnahmen jeweils 2020 anvisiert), Marienstraße, Grünstraße (jeweils 2021), Am Alten Fuhrweg, Traubenweg (jeweils 2022).

Den gesamten Anliegerbeitrag der oben genannten Straßen bemisst die Verwaltung jeweils auf 50 Prozent. Der Beitrag der einzelnen Anwohner hängt von der Grundstücksfläche ab — der Anteil kann mehrere Tausend Euro betragen. Entsprechende Gutachten gibt es noch für zwölf weitere Straßen, welche wann neu ausgebaut werden, wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen.

Endausbau erfolgt

Eine dritte Verwaltungsliste führt die Straßen auf, deren Endausbau bislang nicht erfolgt ist. Anlieger müssen in den Fällen laut Vorlage mit einem Beitrag von 30 bis 35 Euro pro Quadratmeter rechnen. Die Straße „Zum Sportplatz“ soll aus der Liste als Erstes angepackt werden, die Maßnahme soll frühestens 2021 beginnen. Die Straße „Am Kirschhang“ dagegen wäre laut Vorlage erst 2028 an der Reihe. Acht weitere Straßen stehen in der Zeit dazwischen im Plan.

(cro)
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