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Geschichte der Dürener Glashütte: Stadtmuseum will die Peill-Sammlung holen

Geschichte der Dürener Glashütte : Stadtmuseum will die Peill-Sammlung holen

Sie ist ein Stück Dürener Industriegeschichte: die Glashütte. Mit einer Crowdfunding-Aktion soll jetzt ein „einzigartiges Stück Stadtgeschichte nach Hause geholt“ werden – Designvorlagen, Zeichnungen, Bilder.

Das Stadtmuseum Düren schreibt von einem „einzigartigen Stück Stadtgeschichte“, das nach Hause geholt werden soll – nämlich eine große Sammlung mit Dokumenten, Designvorlagen, Zeichnungen und Bildern aus der Glanzzeit der Dürener Glashütte, die sich derzeit in Sachsen befindet. Sie soll die bisher nur kleine Sammlung des Museums ergänzen.

Die Dürener Glashütte bildet einen wichtigen Baustein der Industriegeschichte der Stadt. 1903 als „Peill & Sohn“ von Leopold Peill in Düren gegründet, ist das Unternehmen vielen heute eher noch unter dem Namen „Peill & Putzler“ bekannt. Diesen Namen erhielt die Dürener Firma nach ihrer Fusion mit den Oberlausitzer Glashütten Putzler (1947). Bis der Betrieb 2004 endgültig stillgelegt wurde, zählte die Dürener Glashütte zu den größten Arbeitgebern der Region.

Um den Ankauf zu finanzieren, hat das Stadtmuseum auf der Plattform der Dürener Stadtwerke eine Crowdfunding-Aktion ins Leben gerufen. Unter www.dueren-crowd.de/peilldesign kann man sich seit dem 4. März über das Projekt informieren und eine Spende tätigen. Bis zum 19. März sollen 1.500 Euro gesammelt werden. Alle Spender können eine Spendenquittung oder – je nach Höhe ihrer Zuwendung – eine Prämie auswählen.

Im Erfolgsfall könne das Stadtmuseum die Sammlung mit zahlreichen bisher unbekannten Dokumenten und Bildern aus der Geschichte der Dürener Glashütte „nach Hause holen“.

(red)