Düren: Stadt lagert ihre Gebäude nicht aus

Düren: Stadt lagert ihre Gebäude nicht aus

Die Stadt wird ihre Gebäude nicht in ein eigenständiges Unternehmen überführen, um unter anderem die Sanierung des Rathauses effektiver abwickeln zu können.

Im Hauptausschuss äußerte sich die CDU/FDP-Koalition jedenfalls skeptisch, dass eine Firmengründung unter dem Strich positiv für die Stadt sei.

Wie berichtet, hatte der Leiter des Amtes für Gebäudemanagement, Helmut Harperscheidt, einen entsprechenden Vorschlag gemacht. Harperschsidt nannte als einen Vorteil die Möglichkeit, bei der Vergabe von städtischen Aufträgen nachverhandeln zu können. Das kann das Rathaus jetzt nicht, ein ausgegliedertes Unternehmen könnte das. Zu vergleichen wäre die Konstruktion mit dem Dürener Service Betrieb, der eigenständig geführt wird, letztlich aber der Stadt Düren nach wie vor gehört.

CDU-Fraktions-Chef Karl-Albert Eßer sagte, die Stadt mache sich zu stark abhängig von der dann zu gründenden Firma und könne etwa über Investitionen nicht alleine entscheiden. Würde ein Unternehmen gegründet, wäre die Stadt Mieter ihrer eignen Immobilien. SPD-Fraktionschef Henner Schmidt nannte das Modell „zunächst nicht unsympathisch”, merkte aber wie die Grünen an, dass sich Löhne ungünstig entwickeln könnten. Die Stadt würde auch in diesem Punkt an Einfluss verlieren. Ähnlich äußerte sich Bürgermeister Larue.

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