Stadt Düren veranstaltet Kinderparlament

Wünsche, Anregungen, Fragen : Viele Ideen und rote Stoppschilder

27 Mädchen und Jungen aus den Grundschulen des Kreises sowie aus dem Papst-Johannes-Haus treffen sich mit Politikern im Rathaus zum Kinderparlament.

Die Stadt Düren hat erneut das allseits beliebte Kinderparlament veranstaltet. Dazu hatten Sabine Wagner vom Spielpädagogischen Dienst und Bürgermeister Paul Larue 27 Kinder aus den Grundschulen des Kreise, sowie aus dem Papst-Johannes-Haus, ins Rathaus eingeladen, um zusammen mit Amtsvertretern und Sozialarbeitern über Wünsche, Anregungen und Fragen zu sprechen.

Besonders lernten die Kinder die Grundregeln der Demokratie kennen und auch Kritik zu äußern sowie Antworten einzufordern. Hatten die Kinder etwas nicht verstanden, konnten sie sich durch das Aufzeigen roter Stoppschilder unbekannte Wörter erklären lassen.

Vor allem Anstriche und Renovierungen wurden häufig angesprochen, aber auch das Thema Digitalisierung kam dieses Jahr nicht zu kurz. Magdalena aus der katholischen Grundschule St. Arnold erklärte: „Wir wünschen uns sehr, dass unsere Schule bunter und moderner wird. Im Moment sieht es bei uns ziemlich trist aus, obwohl wir uns viel Mühe geben, die Schule mit unseren Bildern schön zu machen. Aber leider sind die Wände schon viele Jahre nicht mehr gestrichen worden und auch die Böden in den Klassen sind schon ganz abgenutzt. Computer, die wir wie viele andere Schulen im Unterricht nutzen könnten, haben wir auch nicht. Eine bunte, fröhliche, moderne Schule ist ein großer Wunsch von uns!“

Pausenhofgestaltung

Und auch die Pausenhofgestaltung liegt den Grundschülern am Herzen. „Für unsere Schule wünschen wir uns einen Bewegungsparcours, da wir im Augenblick nicht so viele Spielmöglichkeiten haben“, beklagte Alina, die zur Zeit die vierte Klasse der Grundschule in Hoven besucht.

Für die Antworten standen den Kindern Vertreter verschiedener Ämter der Stadtverwaltung und Ratsmitglieder zur Verfügung, die sich den Problemen der Schüler ernsthaft und engagiert angenommen haben, um gemeinsam Lösungen zu finden.

Auch dieses Jahr tagte die Parlamentssitzung mit thematischem Schwerpunkt. Denn nachdem die Fragen und Anliegen der Dritt- und Viertklässler diskutiert worden waren, ging es in der 2. Runde vor allem um Kultur für Kinder in Düren. Zusammen mit den Schülern entwickelten Dieter Powitz, Sabine Wagner, Arina Kronhardt und Melanie Ponsa Ideen, und erarbeiteten in verschiedenen Gruppen Konzepte zu den Bereichen Musik, Stadtbücherei/Theater, Museum und Kunstangebote, sowie Sport- und Freizeitaktivitäten.