Düren: Stadt Düren spürt säumige Hundesteuer-Zahler auf

Düren: Stadt Düren spürt säumige Hundesteuer-Zahler auf

Die Stadt Düren kann sich über jährliche Mehreinnahmen in Höhe von gut 40.000 Euro freuen. Der Grund: Bei einer Kontrolle stellte sich heraus, dass 562 Hundehalter für ihre Tiere keine Steuern bezahlten, obwohl sie das mussten.

Das Rathaus hatte eine Firma beauftragt, die alle 44.800 Haushalte in Düren aufsuchte.

Ralf Meyn, Abteilungsleiter Steuern bei der Stadt, auf Anfrage der DN: „Wir sind mit der Aktion zufrieden. Die Mehreinnahmen kommen der Stadt ja jedes Jahr zugute, man muss das also nur mal auf zehn Jahre hochrechnen.”

Vor der Kontrolle, die Ende vergangenen Jahres stattfand, waren in Düren 4663 Hunde gemeldet. Nun sind es 562 mehr (plus 12 Prozent).

Die Halter, die ihre Tiere nicht angemeldet hatten, wurden nachveranlagt. Das heißt: Sie wurden gefragt, wie lange sie schon den Hund halten und mussten die Steuern nachträglich zahlen.

Haushalte, in denen niemand war, als die Kontrolleure kamen, erhielten nach Angaben der Stadt ein Merkblatt, in dem sie auf das Thema Steuern hingewiesen wurden.

Bereits Ende der 90-er Jahre versuchte die Stadt, säumige Steuerzahler ausfindig zu machen. Damals war ein Kontrolleur ein ganzes Jahr unterwegs und spürte 1400 Steuersünder auf.

In Düren müssen Hundehalter 84 Euro pro Vierbeiner und Jahr zahlen. Bei zwei Hunden fallen jeweils 96 Euro an. Im Volksmund als Kampfhunde titulierte Tiere fallen mit bis zu 400 Euro ins Gewicht.

Mehr von Aachener Nachrichten