Stadt Düren bietet Coworking Spaces für Firmengründer an

„hauptcwartier“ eröffnet : Büros als Starthilfe für junge Firmengründer

Aus den Metropolen der Welt sind sie nicht mehr wegzudenken: die sogenannten „Coworking Spaces“, zu Deutsch in etwa „Orte zum gemeinsamen Arbeiten“. In einem Bürogebäude werden für diese neue Arbeitsform einzelne Arbeitsplätze zum Beispiel für „Startups“ (frisch gegründete Unternehmen) und „Freelancer“ (Freiberufler) angeboten, die dann monatlich, wöchentlich oder sogar täglich vermietet werden.

So profitieren die dort arbeitenden Unternehmer nicht nur von Infrastruktur wie Schreibtisch, Internet und Küche, sondern auch vom Wissen ihrer Bürogenossen. Auch in Düren wurde ein solches Coworking Büro nun eröffnet.

Das „hauptcwartier“ – das „cw“ in der Mitte steht für Coworking – in der Philippstraße bietet rund 200 Quadratmeter Bürofläche mit insgesamt 16 Arbeitsplätzen. Es ist Teil des umfangreichen Digitalisierungs-Netzwerkes der Dürener Wirtschaftsförderungsgesellschaft WIN.DN, und soll vor allem Gründer im IT-Bereich ansprechen. Zu diesem Zweck werden kostenlose Arbeitsplätze für digitale Gründer und Innovationsteams in den neuen Räumen zur Verfügung gestellt. Des Weiteren bietet das „Düren.Digital Network“ Digitalisierungschecks für Unternehmen und zielgruppengerechten Unterricht zu den wichtigsten Hürden einer digitalen Gründung. Das Coworking-Projekt ist zunächst für zwei Jahre angelegt.

„Wer in Düren eine digitale Gründungsidee hat oder wer ein digitales Geschäftsmodell entwickeln möchte, soll von nun an einen zentralen Anlaufpunkt vor Ort haben,“ sagt Thomas Hissel, 1. Beigeordneter der Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer der WIN.DN bei der offiziellen Eröffnung des „hauptcwartier“ am Freitagabend. „Hier sollen die richtigen Akteure miteinander vernetzt, Prozesse vor Ort begleitet und die Gelegenheit geboten werden, im Coworking Space mit dieser Umsetzung gleich loszulegen.“

Gerade für neu gegründete Unternehmen sei es oft schwer, die Finanzen für Büros aufzubringen. Statt in der heimischen Garage können diese nun im „hauptcwartier“ arbeiten. Mit gemeinsamen Veranstaltungen, Workshops und einfach nur einem gemeinsamen Frühstück soll außerdem die Vernetzung gefördert werden. Zudem soll eng mit Partnern in der Region wie dem Verein „digitalHUB“ Aachen zusammengearbeitet werden.

Erste Arbeitsplätze im „hauptcwartier“ wurden bereits vergeben, und auch für die Zukunft haben die Wirtschaftsförderer große Pläne. Mit der im Masterplan anstehenden Modernisierung des Bahnhofsumfelds soll ein „Digital Hub“ entstehen, in dem digitale Projekte, Gründer und etablierte Firmen zusammenfinden.

Bei Interesse an einer kostenlosen Mitgliedschaft im „Düren.Digital Network“ oder zu den geplanten Maßnahmen und Veranstaltungen erteilt Philipp Schlenkert Informationen: Tel. 02421/69540-23, Mail: p.schlenkert@windn.de. (kim)

(kim)