Düren: SPD ereifert sich über die „Schundplakate”

Düren: SPD ereifert sich über die „Schundplakate”

Kaum sind „wilde Plakate” vom Dürener Service-Betrieb (DSB) entfernt worden, hängen schon wieder neue. Josef Krischer von der SPD Düren Mitte-West ereifert sich insbesondere über die illegal aufgehängt Werbung für ein gewisses Etablissement in Girbelsrath.

Dass nicht härter durchgegriffen wird, führt der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Friedhelm Wirges auf das „Kompetenzwirrwarr” bei der Stadt zurück. Involviert seien das Bauverwaltungsamt, das Ordnungsamt, der DSB und die Stadtwerke.

Wirges fordert Bürgermeister Paul Larue (CDU) auf, dem „Zuständigkeits-Dschungel” ein Ende zu bereiten. Offenbar wegen Personalmangels dauere es häufig lange, bis eine Reaktion erfolge. Wirges: „Der brave Bürger muss damit rechnen, weiterhin durch diese Schundplakate belästigt zu werden.”

Helmut Göddertz, Pressesprecher der Stadt Düren, erklärte auf Anfrage, für Januar sei ein „Koordinierungstreffen” aller beteiligten Stellen geplant. Dabei werde das weitere Vorgehen erörtert.

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