Düren: Sonderkontrolle: Sieben Fahrer mit Drogen im Blut

Düren: Sonderkontrolle: Sieben Fahrer mit Drogen im Blut

Ein bedenkliches Ergebnis hat eine dreistündige Verkehrskontrolle in Düren ergeben: Insgesamt sieben Autofahrer haben unter Einfluss von illegalen Betäubungsmitteln gestanden.

Beamte, die zuvor eigens für die Erkennbarkeit von berauschten Fahrzeugführern geschult wurden, stellten ihr Können unter Beweis. Zwischen 12.30 Uhr und 15.30 Uhr kontrollierten 30 Beamte, und ein Rauschgiftspürhund an der B56 in Höhe der Zufahrt zum Gewerbegebiet „Im Großen Tal”.

250 Kraftfahrzeugfahrer/-innen wurden auf ihre Verkehrstüchtigkeit überprüft. Die Anzahl der in Nordrhein-Westfalen im Straßenverkehr Getöteten und Schwerverletzten war im Jahr 2011 nach einem zuvor bereits eingeleiteten Abwärtstrend wieder gestiegen.

Nach wie vor ist das Führen von Fahrzeugen unter Alkohol- und Drogeneinfluss eine der gefährlichsten Hauptunfallursachen. Im Rahmen der Intensivkontrolle kamen in knapp 60 Fällen Drogenvortestgeräte zum Einsatz.

Die sieben Autofahrer wurden an Ort und Stelle aus dem Verkehr gezogen. Alle Ertappten sind Männer die durchschnnittlich 28 Jahre alt sind. Bis auf einen Belgier haben sie ihren Wohnsitz in NRW. Die Fahrer wurden außerdem zur Blutentnahme gebeten. Gegen alle wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Im Bemühen um die Erhöhung der Verkehrssicherheit wird die Polizei die Kontrollen weiterhin auch unangekündigt fortführen.