Düren: Sommergala: „Labyrinth des Lebens“ als Ballett umgesetzt

Düren: Sommergala: „Labyrinth des Lebens“ als Ballett umgesetzt

Bereits zum elften hatte Daiga Grosmane-Zeiss am Wochenende zu ihrer tänzerischen „Sommergala“ ins Haus der Stadt in Düren eingeladen — und ihre Schülerinnen und Schüler der Ballettklasse der Musikschule Düren präsentierten dabei wieder Tanz auf allerhöchstem Niveau.

Als Thema hatte Daiga Grosmane-Zeiss diesmal „Labyrinth“ gewählt. Und die talentierten Tänzer setzten sich mit dem „Labyrinth des Lebens“ mit all seinen Wegkreuzen, Irrwegen und Sackgassen mehr als gekonnt auseinander.

Bereits zum elften Mal präsentierten die Ballettschüler der Klasse von Daiga Grosmane-Zeiss Tanz auf höchstem Niveau.

Dabei ging es um Themen wie Erziehung, Studium, Bildung und Beruf, aber auch um Familie, Liebe, Glück und Hoffnungen. Themen, mit denen die jungen Leute sich in Vorbereitung auf die Gala intensiv auseinander gesetzt hatten und die sie dann in getanzte Geschichten übertragen haben. „Denken wir einmal nicht nur über unsere eigenes Labyrinth nach, sondern auch wie anderen Menschen jüngerer Genrationen ihr Labyrinth meistern müssen“, gab Daiga Grosmane-Zeiss, den Zuschauern im ausverkauften Haus der Stadt mit auf den Weg.

Bereits zum elften Mal präsentierten die Balletschüler der Klasse von Daiga Grosmane-Zeiss Tanz auf höchstem Niveau im Haus der Stadt in Düren.

Im ersten Teil eines wirklich sehr schönen Ballettabends gab es aber zunächst klassische Tänze zu bekannten klassischen Melodien wie dem „Hummelflug“ von Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow. Später wurde es dann mit Jazz und Hip Hop aber auch moderner.

Beeindruckend war, mit wie viel Spaß die kleinen und großen Tänzer bei der Sache waren und mit wie viel Ehrgeiz sie die Tänze präsentierten.

Fast alle hatten eine gute Körperspannungen und viel Gefühl für Musik und Rhythmus. „Ich bin absolut begeistert“, sagt Peter Strüver. „Eigentlich wollte ich heute Abend gar nicht mitkommen, aber meine Frau hat mich überredet. Und das hat sich wirklich gelohnt.“ Er sei beeindruckt, so der 43-Jährige, was man mit Tanz alles ausdrücken könne. „Ich hätte nicht gedacht, dass man Themen wie ‚Irrwege‘ oder ‚Verloren“ wirklich mit Bewegungen ausdrücken kann. Das hat mich sehr beeindruckt.“

Kein Wunder also, dass es am Ende einer großartigen Sommergala für alle Tänzerinnen und Tänzer und natürlich auch für Daiga Grosmane-Zeis jede Menge verdienten Applaus gab.