Nörvenich: SG Nörvenich schlägt SG Neffeltal mit 2:1

Nörvenich : SG Nörvenich schlägt SG Neffeltal mit 2:1

Im „Spiel der Woche“ in der Kreisliga B3 hat sich der Favorit, die SG Nörvenich/Hochkirchen, nach einem harten Kampf mit 2:1 gegen die SG Neffeltal durchgesetzt. „Es war das erwartet schwere Spiel. Ein Kompliment an meine Mannschaft, wie sie gefightet hat“, beglückwünschte der siegreiche Coach Marcel Notte sein Team.

Auch der unterlegene Trainer Karl-Peter Kiesant war ob der Leistung seines Teams voll des Lobes: „Wir waren heute mit dem letzten Aufgebot hier und haben es einer Spitzenmannschaft richtig schwer gemacht.“

Für den Außenseiter begann die Partie perfekt. Bereits nach drei Minuten ging er in Führung. Tobias Baum flankte von rechts auf Daniel Burkart. Dieser konnte sich im Strafraum den Ball noch in Ruhe auf rechts legen und traf ins Tor. Es sah so aus, als würde den Hausherren bereits frühzeitig die Zeit weglaufen. Ein ums andere Mal bissen sie sich am Abwehrbollwerk der Neffeltaler die Zähne aus.

Die Gäste hätten sogar 2:0 in Führung gehen können, Baum scheiterte aber bei seinem Freistoßversuch am Pfosten. Nach Wiederanpfiff schwanden bei den Gästen die Kräfte. Nörvenich bekam mehr Räume und schaffte es immer wieder, besonders dank Patrick Marko, vor dem Tor gefährlich zu werden. Ein Treffer gelang Marko zunächst nicht, dafür aber Teamkollege Patrick Weyers.

Gelb/rot für Torschütze

Dabei profitierte er bei seinem Schuss aus 35 Metern von einem Stellungsfehler des Torhüters (55. Minute). Ein Ausgleich, der aus Sicht der Gäste zu früh fiel. Nachdem sich Philipp Schnuis auf der linken Seite durchgesetzt hatte, war Marko beim 2:1-Treffer nicht mehr zu verteidigen (70. Minute). Nachdem Marko wegen Ballwegschlagens fünf Minuten später gelb/rot gesehen hatte, legte sich Neffeltal noch mal ins Zeug.

Dies hätte beinahe auch funktioniert. Burkart setzte kurz vor Ende einen Freistoß an den Pfosten. Während die Gäste weiterhin drei Zähler Abstand zur Abstiegszone haben, bleibt Nörvenich ein Kandidat für die Kreisliga A. Und ob der Sieg glücklich zustande kam, fragt in einigen Wochen keiner mehr.

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