Merkener Ringern gelingt Traumstart : Sehenswerter Auftakt beim ersten Kampftag

Merkener Ringern gelingt Traumstart : Sehenswerter Auftakt beim ersten Kampftag

Der erste Kampftag des Ringerclub CWS Düren-Merken in der Ringer-Bundesligasaison 2018, war ein Abend, an dem alles gepasst hat. Zum Heimauftakt kam der RV Lübtheen aus Mecklenburg-Vorpommern, der mit 18:4 besiegt wurde.

Dabei fehlten bei den Gästen ein paar Ringer aus den nordischen Ländern Europas, die aufgrund der Weltmeisterschaft in sechs Wochen keine Freistellung bekommen hatten. Dies soll die Leistung der Merkener aber nicht schmälern. Gleich sechs Neuzugänge feierten ihr Debüt im Trikot der Merkener. Der finnische Leichtgewichtler Fatos Durmishi eröffnete den Kampfabend mit zwei Zählern für die Hausherren.

Merkens neuer Schwergewichtler Adam Varga aus Ungarn gelang nicht der erhoffte Sieg. Er unterlag in einem Duell auf gleichem Niveau seinem Kontrahenten Artur Omarov mit 0:1. Andreas Enns, der als Ringer nicht zum Einsatz kam, Daniel Anderson aber auf dem Bock als Trainer vertrat, hatte Varga mehr zugetraut: „Da war definitiv mehr drin.“ Neuzugang Nummer drei ist ein Merkener, der wieder zum Verein zurückgefunden hat. Abus Magemedov, der nach einem Abstecher in Essen, wieder zurück ist, vergab zwar in den Schlusssekunden einen höheren Sieg. Ein 1:0-Erfolg war an diesem Kampfabend aber verkraftbar.

Ebenfalls teuer verkauft hat sich Melvin Pelzer. Er unterlag dem amtierenden Junioren-Europameister Andrej Ginc mit 0:1. Die weiteren beiden Neuen Zsombor Gulyas und Markus Knobel gewannen ihre Kämpfe vorzeitig, sodass Kai Stein, der als Letztes ringen musste, eine entspannte Ausgangslage hatte. Der Sieg war beim Stand von 16:4 schon sicher. „Das war jetzt nichts Überragendes. Ich wollte sicher im Stand ringen und ein vernünftiges Resultat erzielen.“ Das tat Stein.

Gegen Dennis Langner holte er zwei Mannschaftspunkte und rundete den 18:4-Erfolg ab. Dank der Höhe des Sieges führen die Merkener die Nordwest-Staffel der Bundesliga an. Ein ganz besonderer Moment.

(say)
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