Kreis Düren: Schwere Gewitter richten nur geringe Schäden an

Kreis Düren: Schwere Gewitter richten nur geringe Schäden an

Noch einmal Glück gehabt: Das schwere Unwetter in der Nacht zwischen Donnerstag und Freitag hat keine größeren Schäden in der Region angerichtet.

Die Leitstelle der Feuerwehr in Stockheim hatte von den Wetterexperten eine Unwetterwarnung für den Zeitraum zwischen 19 und 22.15 Uhr bekommen. „Und genau so ist es dann auch gekommen”, blickte Walter Weber am Freitag zurück. 40 Einsätze habe die Feuerwehr bis 22.30 Uhr fahren müssen, so Weber in der Zentrale.

Keller unter Wasser

Meist standen Keller unter Wasser oder Kanaldeckel wurden durch die ungewohnten Wassermassen angehoben. Einzelne Straßen wurden von starkem Regen überflutet. So etwa die K 49 bei Wenau, die teilweise verschlammt wurde. „Der Bach in Merode drohte überzulaufen”, blickte Weber am Freitag Morgen zurück.

Der Schwerpunkt des Unwetters lag über Langerwehe, Aldenhoven und Jülich. Verletzte gab es nicht. „Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen”, bilanzierte Weber.

Alarmanlagen ausgelöst

Die Dürener Feuerwehr verlebte eine vergleichsweise ruhige Nacht. „Das Unwetter ist nördlich an Düren vorbei gezogen”, sagte Rudolf Esser. Die Feuerwehr sei lediglich alarmiert worden, weil in einer Dachwohnung das Wasser aus der Decke tropfte. Die Polizei listete am Freitag acht durch Gerwitter bedingte Einsätze auf. Sprecher Willi Joerres: „Durch das Gewitter wurden Alarmanlagen an Gebäuden ausgelöst. Es handelte sich ausnahmlos um Fehlalarme. Wir sind noch mal gut weg gekommen.”

Mehr von Aachener Nachrichten