Düren: Schwarze Masse im Burgauer Wald

Düren: Schwarze Masse im Burgauer Wald

Manch einer wird sich wundern, wenn er nahe des Schlosses im Burgauer Wald eine undefinierbare, schwarze Masse auf dem Boden sieht. Sie zieht sich über mehrere Hundert Meter durch die Natur.

Stadtförster Rudolf Niehaus zu den „DN”: „Eine von RWE Power beauftragte Firma kümmert sich um das vorhandene Grabensystem, damit hier Wasser abfließen kann.” Bei der dunklen Pampe handelt es sich um teils Jahre alte Blätter und Faulschlämme, die durchgeharkt wurden. Die Gräben werden wieder so angelegt, dass Wasser aus dem Weiher am Schloss wegfließen kann und den Bäumen und Sträuchern in der Umgebung zu Gute kommt.

Der Weiher selbst bezieht sein Wasser aus der Rur. Dorthin flüchten sich übrigens auch die Enten und Schwäne, wenn das Gewässer vor dem historischen Anwesen zugefroren ist. Niehaus: „Die Tiere finden dann das nächste Gewässer zur Nahrungssuche instinktiv.” Deshalb sei es auch verboren, Wasservögel auf dem Weiher zu füttern. Damit schade man den Tieren letztlich.