Düren: „Schwanensee” mit Kindern aus Düren

Düren: „Schwanensee” mit Kindern aus Düren

Beflügelt und voller Vorfreude erwarten rund 40 Schülerinnen und ein Ballettschüler des Ballettstudios von Claudia Imdahl und der Musikschul-Ballettklasse von Gisela Neumann-Wibbecke ihren großen Auftritt als kleine Schwäne und ungarische Tänzerinnen im klassischsten aller Ballette: Schwanensee am kommenden Sonntag 28. November, um 17 Uhr im Haus der Stadt.

„Es ist schon ein richtiges Abenteuer”, meint Gisela Neumann-Wibbecke, Ballettlehrerin an der Musikschule der Stadt Düren. Zwei Gruppen ihrer Schülerinnen tanzen mit. Eine davon studiert im Ballettsaal der Musikschule gerade einen ungarischen Tanz ein. „So müsst ihr die Arme halten”, sagt die Lehrerin und tanzt ein paar Schritte vor. Sie freut sich über die Chance für ihre Schülerinnen, einmal mit echten Profis in einer Aufführung mitzutanzen und dabei hautnah mitzuerleben, wie es hinter den Kulissen zugeht.

Im Jubiläumsjahr

„Ein Traum wird wahr!”, sagt Ballettlehrerin Claudia Imdahl und dass die Aufführung genau in den November 2010 fällt, macht es doppelt schön. Vor 25 Jahren, am 3. November 1985, gründete die gebürtige Dürenerin ihr erstes Ballettstudio. Sie hatte ihre Ballett- und tanzpädagogische Ausbildung in Düren begonnen und während eines Psychologiestudiums in Köln und abgeschlossen. Seit nunmehr 17 Jahren hat das Ballettstudio Claudia Imdahl seinen festen Sitz im Haus der Stadt und richtet hier eigene Tanzveranstaltungen aus oder wirkt beim russischen Nationalballett mit - letztes Jahr war Premiere: Für „Dornröschen” wurden erstmals junge Tänzerinnen gesucht, die sich ganz besonders über den großen Auftritt neben Profitänzern freuten.

In diesem Jahr gastiert das russische Nationalballett mit Tschaikowskis „Schwanensee” im Haus der Stadt, bei dem etwa 40 Mädchen und ein Junge aus Düren mittanzen. Intensive Proben, mit Gisela Neumann-Wibbecke in der Musikschule der Stadt Düren und mit Claudia Imdahl in deren Ballettstudio, gehen dem großen Ereignis voraus. Schon lange wird mindestens zwei Mal in der Woche geprobt. Selbst Samstags müssen die „Jungschwäne” ran, denn für den ganz großen Auftritt muss alles stimmen. Der 28. November wird dann noch mal ganz besonders aufregend, denn an dem Tag ist sowohl die Generalprobe als auch die Aufführung selber.

Karten für das Balletterlebnis am Sonntag, 8. November, 17 Uhr, gibt es im Vorverkauf an der Theaterkasse im Haus der Stadt am Rudolf-Schock-Platz (02421/25 1317).

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