Düren: Schutz gegen Diebstahl: Polizei codiert Fahrräder

Düren: Schutz gegen Diebstahl: Polizei codiert Fahrräder

Anlässlich des Straßenrennens „Rund um Düren” am Sonntag ist auch die Polizei natürlich im Einsatz.

Ein Team bietet am Rande der Rennstrecke sicherheitsbewussten Bürgerinnen und Bürgern an, ihre Fahrräder gegen Diebstahl schützen zu lassen. Mit dem Beginn des Frühlings hat auch die Fahrradsaison wieder begonnen. Leider steigt damit auch die Anzahl der Fahrraddiebstähle. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 1217 Räder bei der Polizei als gestohlen gemeldet. Dies waren acht Prozent mehr Fälle, als im Jahr zuvor.

Zur Vorbeugung gegen Fahrraddiebstahl haben Polizeihauptkommissar Axel Bolk und seine Kollegen am Sonntag in der Zeit von 11 bis 14 Uhr auf dem Parkplatz am Polizeigebäude in der August-Klotz-Straße das Codiergerät aufgebaut. Diejenigen, die sich für eine Kennzeichnung ihres Fahrrades interessieren, sind herzlich dazu eingeladen. Neben einer Gravur am Rahmen, die den Rückschluss auf den Eigentümer zulässt, werden die Räder auch mit einem Aufkleber „Finger weg - Mein Rad ist codiert!” versehen. Außerdem wird, falls erforderlich, ein Fahrradpass ausgestellt.

Die Voraussetzung für die Codierung ist der Personalausweis und der Eigentumsnachweis für das Fahrrad, den man zum Beispiel mit der Rechnung dokumentieren kann.