Schützenfest in Bürvenich

Schützen : Andreas Keldenich ist der neue Schützenkönig

„Bürvenich ist anders. Bürvenich ist wundervoll.“ Jörg Kempen, langjähriges Mitglied der Schützenbruderschaft seiner Heimat Bürvenich, rekapituliert das vergangene Festwochenende und ist begeistert.

„Wir hatten ein berauschendes Fest. Alle Anstrengungen, die wir erbracht haben, wurden belohnt.“

Am Montagabend schossen drei Bewerber auf den Königsvogel. Mit dem 64. Schuss, der von Andreas Keldenich ausgeführt wurde, fiel das letzte Stück des Vogels hinunter, womit er die Königswürde für sich entschied und das ganze Dorf Kopf stehen ließ.

Neben einer vollkommenen Restaurierung und Renovierung des Schützenplatzes in den vergangenen drei Jahren, verliefen andere Projekte auch Hand in Hand, im Verein und in der Ortsgemeinde. „Wir sind so stolz, dass wir alles in Eigenregie geschafft und organisiert haben. Das schweißt uns alle so zusammen.“ Die Pflasterung des Parkplatzes wurde in den letzten Monaten vor dem Höhepunkt des Jahres fertiggestellt. „Alle packen hier an und können sich am Ende auch mit unserer Bruderschaft und unserem Dorf identifizieren. Es ist toll, ein Teil davon zu sein“, schwärmt Jörg Kempen, Schriftführer des Vereins.

Jannik Hoscheid gewann den Jungschützenpokal. Sieger König der Könige wurde Herbert Birkenbusch. Das St.-Sebastianus-Ehrenkreuz bekam Präsident Markus Frings und das Schulterband zum St.-Sebastianus-Ehrenkreuz wurde dem stellvertretenden Präsident Engelbert Faßbender überreicht. „Das ist schon mit die höchste Ehre, die man in so einer kleinen Bruderschaft erlangen kann. Das macht uns mächtig stolz.“, so Kempen.

Andreas Keldenich, der neue König der Bruderschaft, feierte außerdem seine 25-jährige Mitgliedschaft. Zu ganzen 50 Jahren Mitgliedschaft konnte der Verein Hans-Peter Leisten gratulieren.

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