Düren: Schüleraustausch: Die Gäste aus Georgien sprechen sehr gut Deutsch

Düren : Schüleraustausch: Die Gäste aus Georgien sprechen sehr gut Deutsch

Zum ersten Mal fand zwischen der St.-Angela-Schule in Düren und einer Schule in der georgischen Hauptstadt Tiflis, die wie die St.-Angela-Schule eine Privatschule ist, ein Schüleraustausch statt.

Zum Programm gehörten neben Ausflügen nach Köln und Aachen auch eine Stadtführung durch Düren mit Ludger Dowe und ein Besuch im Rathaus bei Bürgermeister Paul Larue.

„Es ist schön, nach einer Zeit der Vorbereitung des Austausches und der ersten Kontaktaufnahme der Lehrerinnen die ersten Schülerinnen aus Tiflis hier begrüßen zu können“, sagte Bürgermeister Paul Larue. Der Kontakt war entstanden aus einer Begegnung von Marita Erhardt, ehemaliger Lehrerin an der St. Angela Schule, und den georgischen Lehrerinnen Khatuna Kobakhidze und Sofia Tschelidse, die jetzt den Schulaustausch begleiten.

Auf deutscher Seite begleiten Monika Dick und Angela Käferstein die Schülerinnen. Sie waren vor diesem ersten Austausch auch schon auf „Schnupperfahrt“ in Tiflis. Im September werden die deutschen Schülerinnen nach Georgien zum Gegenbesuch aufbrechen. Bislang war außer den Lehrerinnen noch niemand dort.

„Leider sind in Deutschland die Kultur und Geschichte Georgiens wenig bekannt. In der Schule lernen wir wenig darüber“, sagte Paul Larue. „Deshalb ist dieser Schulaustausch besonders gut, weil er uns die Chance bietet, näher zusammenzurücken.“

Nach den ersten Eindrücken befragt, erklärten die Gäste, sie seien beeindruckt vom deutschen Schulsystem. In Georgien gibt es nur einen Schultyp, keine Differenzierung.

Der Bürgermeister und die deutschen Gastgeber wiederum waren beeindruckt von den hervorragenden Deutschkenntnissen der Gäste, mit denen sie sich fließend in unserer Sprache unterhalten können. In der georgischen Schule in der Hauptstadt Tiflis wird Deutsch als erste Fremdsprache unterrichtet, noch vor Russisch und Englisch, mit dem Ziel, das Sprachendiplom in Deutsch zu erwerben.

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