Kreuzau: Schüler aus Kreuzau bei „Jugend debattiert“

Kreuzau : Schüler aus Kreuzau bei „Jugend debattiert“

Bereits zum zweiten Mal beteiligten sich Schüler des Gymnasiums Kreuzau am bundesweiten Wettbewerb „Jugend debattiert“. Beim Regionalwettbewerb gelten die Schüler aus dem Südkreis mittlerweile schon als feste Größe. Das zeigte sich jetzt erneut.

Mit vier Siegern des Schulwettbewerbs war das Team aus Kreuzau in der Euskirchener Marienschule gegen die Vertreter elf anderer Schulen aus den Kreisen Düren, Euskirchen, Aachen sowie dem Rhein-Erft-Kreis angetreten — und immerhin zwei von ihnen fahren zur ersten Runde des Landeswettbewerbs nach Oberhausen. Hanna Cappello und Oskar Schulz gewannen wie schon im Vorjahr in ihren Altersklassen den Wettbewerb.

Alischa Wergen kam ebenfalls ins Finale der Oberstufenschüler und erreichte den vierten Platz. Bastian Jopek verpasste nach den beiden Vorrunden den Einzug in die letzte Debatte. Elias Weitz vom Stiftischen Gymnasium Düren belegte im Finale der Oberstufenschüler den dritten Platz.

Für die beiden Sieger des Regionalwettbewerbs bedeutet der Erfolg auch, dass sie an einem Vorbereitungsseminar zum Landeswettbewerb in Kronenburg im April teilnehmen dürfen. Am Freitag, 4. Mai, debattieren die Regionalsieger aus ganz Nordrhein-Westfalen dann in Oberhausen. Die jeweils besten vier der beiden Altersklassen stehen fünf Tage später im Düsseldorfer Landtag beim Landesfinale auf dem Podium.

Schulleiter Wolfgang Arnoldt beglückwünschte das siegreiche Team: „Schüler, die gut und sachlich debattieren, können Vorbilder für die Diskussionskultur unserer ganzen Schule sein. Und das ist letztlich gelebte Demokratie.“ Auch Schulkoordinatorin Anja von Hoegen war begeistert: „Ich wusste, dass die Sieger des Schulwettbewerbs stark sind — aber dass sie sich so deutlich durchsetzen würden, habe ich nicht erwartet.“

In einer Diskussion bei „Jugend debattiert“ äußern sich jeweils vier Jugendliche zu Streitfragen wie: „Sollen öffentliche Plätze videoüberwacht werden?“ Im Wettbewerb dauert eine Debatte exakt 24 Minuten. Jeder erhält zunächst zwei Minuten ungestörte Redezeit, in der er seine Position — pro oder kontra — darlegt. Es folgen zwölf Minuten freie Aussprache. Für ein Schlusswort steht jedem Teilnehmer eine Minute zur Verfügung. Eine Jury bewertet nach Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.