Schüler aus Düren und Jülich beim Rhetorik-Wettbewerb

Rhetorik-Wettbewerb : Niklas Scheidweiler schafft es auf Platz eins

Die Schüler aus den acht Gymnasien aus Düren und Jülich präsentierten sich wortgewandt und selbstbewusst: Der fünfte Rhetorik-Wettbewerb, zu dem der Rotary-Club „Jülich – Herzogtum Jülich“ und „Düren“, jeweils von den „Jugenddienst“-Vorständen Marco Jansen und Andreas Mock vertreten, eingeladen hatten, fand in den Räumen der Firma Kanzan in Düren statt.

„Das ist meine liebste Veranstaltung“, begrüßte als Hausherr Kanzan-Geschäftsführer Matthias Simon die Teilnehmer. Die Themen, die die 16- bis 18-jährigen Gymnasiasten gewählt hatten, räumten mit den Vorurteilen über politikverdrossene Jugendliche auf. Die breit gefächerte Thematik reichte von Sterbehilfe über Gentechnik bis zu Europa, Plastikmüll und aktuellen politische Themen. Die Jury unter dem Vorsitz von Dr. Heinz Seeger hatte es bei der Suche nach den Siegern nicht einfach. „Man kommt aus dem Staunen nicht hinaus“, so der Kommentar des Jury-Vorsitzenden.

Das Rennen machte schließlich Niklas Scheidweiler (17) vom Rurtal-Gymnasium in Düren mit seinem Vortrag „Über die Notwendigkeit einer europäischen Vision“. Den 2. Platz belegte Zarah Rosenbaum (17) vom Gymnasium Haus Overbach, die sich der Frage stellte, ob „Menschlichkeit in bewaffneten Konflikten unmöglich?“ sei. Lara Geratz (16) von der St.-Angela-Schule Düren kam auf den 3. Platz mit dem Thema „Gentechnik – Weltretten ist doch ganz einfach“.

Alle Teilnehmer sowie die Schule des Siegers wurden mit Geldprämien belohnt. Für die beiden Rotary-Clubs Düren und Jülich, die die Veranstaltung organisiert und finanziert hatten, steht außer Frage: Auch im nächsten Jahr wird es den Rhetorikwettbewerb wieder in den Räumen der Firma Kanzan geben.

(sps)
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