„Shakatak“ in der Endart: Schon im Vorverkauf alle Tickets weg

„Shakatak“ in der Endart : Schon im Vorverkauf alle Tickets weg

„Viel liebenswerter kann man in einer Stadt nicht empfangen werden und das meine ich ehrlich“, sagt Peter Nagelschmidt, Manager der Band „Shakatak“ vor ihrem Konzert in der „Endart“.

Die britische Pop-, Jazz- und Funkband, die vor allem in den 80er Jahren Welterfolge feierte, hatte auf ihrer Tour einen Abstecher in die Dürener Lokation gemacht und sorgte prompt für ein ausverkauftes Haus und ausgelassene Stimmung.

Keyboarder Bill Sharpe, Sängerin Jill Saward, Schlagzeuger Roger Odell, Bassist George Anderson, Gitarrist Alan Wormald und Jacqui Hicks mit Backgroundgesang, Saxofon und Querflöte rissen die 400 Zuschauer von der ersten Minute an mit. Die Kultband bot eine ausgelassene Show, natürlich auch mit ihren großen Hits wie „Down on the Streets“ oder „Night Birds“. Sie war im Rahmen ihrer Live-Tour an die Rur gekommen. Zwei Tage vorher spielte die britische Gruppe in Berlin, am Sonntag in Bonn.

Für die Veranstalter war der Abend ein voller Erfolg, eigentlich schon bevor er überhaupt angefangen hatte, denn es gab einige Premieren für die „Endart“. „In der Endart-Geschichte waren wir zum ersten Mal schon im Vorverkauf ausverkauft“, sagt „Endart“-Vorstand Dirk Boltersdorf. „Ich hatte ehrlich gesagt selbst daran gezweifelt, ob Shakatak noch so viele Fans hat, aber ich habe mich eines Besseren belehren lassen. Wir sind begeistert über die Resonanz.“

Mitverantwortlich dafür sei wohl auch der erstmalige Verkauf der Tickets im Internet, der besonders viel Zuspruch unter Besuchern aus der weiteren Region gefunden hat. Das Konzert wurde außerdem von langer Hand geplant, und die Soundanalage wurde extra noch einmal für die Ansprüche der Band angepasst.

Selbst die Musiker waren von der wohl außergewöhnlichsten Neuerung überrascht: Kein geringerer als ein Sternekoch organisierte das Backstage-Menü und sorgte für die Verköstigung der Konzertbesucher. Herbert Bröckel und Tobias Schlimbach, die eigentlich auf der Burg Nideggen kochen, hatten einige leckere Häppchen im Gepäck, standen aber auch für klassische Konzertverpflegung an der Fritteuse.

All diese Neuheiten sollen so oder so ähnlich in der „Endart“ erhalten bleiben, und weitere Konzerte mit hoher Qualität sind geplant. Boltersdorf erklärte, dass für nächstes Jahr große Namen im Gespräch seien.

Musikalisch zeigte sich „Shakatak“ an diesem Abend von ihrer besten Seite. Alle Bandmitglieder sind Experten an ihrem Instrument, und man spürte neben aller Professionalität, dass sie mit Spaß bei der Sache waren. Abgerundet wurde der rockig-funkige Abend außerdem nach dem Konzert noch mit einer Aftershowparty mit DJ Lars Vegas, bekannt von den „Funky Vibes“ in der „Endart“.

Mehr Informationen zum Verein und den Veranstaltungen in der alten Fabrik an der Veldener Straße gibt es auf www.endart.de.

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