Düren: Schoellershammer: Brand erst am Tag danach gelöscht

Düren : Schoellershammer: Brand erst am Tag danach gelöscht

Der Brand der Altpapierballen auf dem Außengelände der Firma Schoellershammer vom Freitag war erst am darauffolgenden Morgen vollständig gelöscht. Nach über 20 Einsatzstunden gab die Feuerwehr am Samstagmorgen das Gelände dem Betreiber wieder frei. Rund 160 Kräfte waren an dem Großeinsatz beteiligt.

Auf dem Außengelände der Papierfabrik hatten gegen Mittag hatten gepresste Altpapierballen auf dem Lagerplatz Feuer gefangen. Noch bevor die Feuerwehr eintraf, konnte mit Löschkanonen, die fest auf mehreren Türmen installiert sind, Wasser auf die flammenden Ballen gegeben werden. Die Flammen waren wenig später nicht mehr zu sehen, die Ballen schwelten aber noch lange nach. Die Feuerwehr war mit mehreren Löschzügen im Einsatz, unter anderem waren Kräfte der Hauptwache, aus der Innenstadt und aus Mariaweiler vor Ort.

Zuletzt, so erinnerten sich Mitarbeiter, habe es 1988 auf dem Firmengelände gebrannt. Damals habe der Brand verheerende Auswirkungen gehabt, weil es eben jene Löscheinrichtungen noch nicht gegeben hatte. Schoellershammer-Geschäftsführer Bernd Scholbrock rechnet mit einem Schaden in Höhe von 200.000 bis 300.000 Euro.

Die Brandermittler der Polizei haben ihre Arbeit aufgenommen, Erkenntnisse zur Brandursache gibt es noch nicht. Beide Papiermaschinen des Unternehmens mussten für sechs bis acht Stunden außer Betrieb genommen werden.

Die abgelöschten Altpapierballen sind für das Unternehmen nutzlos und müssen entsorgt werden. Sonst gebe es im Recyclingpapier schwarze Stellen oder Geruch. Die Produktion müsse, sobald das gefahrlos möglich sei, mit frischem Rohstoff neu gestartet werden, hieß es von Unternehmensseite. Personen wurden nicht verletzt.

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